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2. Bundesliga: Paderborn gewinnt in Cottbus

Der SC Paderborn hat seinen überraschenden Höhenflug in der 2. Liga mit einem 2:0-Sieg bei Energie Cottburs fortgesetzt und ist seit zehn Spielen ungeschlagen.

Der SC Paderborn hält Anschluss zur Spitze, der FC Energie Cottbus versinkt dagegen zunehmend im Mittelmaß. Die Paderborner gewannen in Cottbus mit 2:0 (0:0) und sind nun schon seit zehn Spielen ungeschlagen.

Energie wartet seit nunmehr schon vier Spielen zu Hause vergeblich auf einen Sieg. Die Tore vor 8725 Zuschauern im Stadion der Freundschaft erzielten für die Ostwestfalen Christian Müller (68.) mit einem Eigentor und Nick Proschwitz (72.) per Foulelfmeter.

Paderborn liegt mit 28 Zählern nach dem 14. Spieltag auf Rang fünf und nur zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten SpVgg Greuther Fürth. Energie muss nach der erneuten Enttäuschung mit 18 Punkten und Tabellenplatz neun den Blick langsam nach unten richten.

Aachen nur remis beim Jubiläum 

Alemannia Aachen hat im Abstiegskampf einen Befreiungsschlag verpasst. Im 1000. Zweitligaspiel der Clubgeschichte kam Aachen gegen den MSV Duisburg nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Nach der Führung durch Sergiu Radu (5. Minute) drehten die Duisburger Valeri Domovchiyski (29.) und Andre Hoffmann (66.) die Partie. Doch MSV-Innenverteidiger Branimir Bajic (67.), der von Aachens Stürmer Benjamin Auer angeschossen wurde, bescherte mit einem Eigentor der Alemannia im Jubiläumsspiel zumindest einen Punkt.

Dabei waren die Gäste über weite Strecken die bessere Mannschaft, einzig im Abschluss zeigten die MSV-Profis erneut ihre Schwachstelle. Effektiver agierten die Gastgeber, die durch Radus erstes Saisontor früh in Führung gingen und nur 72 Sekunden nach dem 1:2-Rückstand durch ein Eigentor von Bajic erneut jubeln konnten. Mehr Chancen hatte Aachen nicht.

FSV weiter ohne Heimsieg 

Der FSV Frankfurt kann im eigenen Stadion nicht gewinnen. Trotz spielerischer Überlegenheit und deutlicher Chancenvorteile reichte es gegen Aufsteiger Hansa Rostock nur zu einem 0:0. Die Frankfurter, die vor 5691 Zuschauern vergeblich um den ersten Saison-Heimsieg kämpften, verbuchten bereits das sechste Remis in dieser Spielzeit.

Nach schleppendem Beginn steigerte sich die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen deutlich und kam in der ersten Halbzeit durch den ehemaligen Rostocker Zafer Yelen (21. Minute) und Karim Benyamina (39.) zu guten Möglichkeiten. Die Gäste offenbarten, warum sie mit acht Saisontoren den zweitschwächsten Sturm der Liga stellen. Bis auf einen gefährlichen Freistoß von Mohammed Lartey (60.) und einen Distanzschuss von Björn Ziegenbein (79.) gelang nach vorne nichts.

sportal.de / sportal

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