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Kuriose Bundesliga-Statistik: Schiri-Spray sorgt für mehr Freistoß-Tore

Seitdem das Schiedsrichter-Spray eingeführt wurde, fallen in der Bundesliga mehr direkte Freistoß-Tore. Ob es einen Zusammenhang gibt? Leverkusen Hakan Calhanoglu sagt, warum das so sein könnte.

Das Freisoßspray kommt seit dem achten Spieltag zum Einsatz

Das Freisoßspray kommt seit dem achten Spieltag zum Einsatz

Was gab es nicht alles für Diskussionen, als das Freistoß-Spray in der Bundesliga eingeführt wurde. Manch ein Schiedsrichter beschwerte sich, der Tüv wollte das Spray sogar gan nicht durchwinken. Nun ist die Sprühdose schon seit acht Spieltagen im Einsatz. Und das erste Fazit fällt erstaunlich aus.

In den ersten sieben Spieltagen dieser Saison erzielten die Bundesligisten sechs direkte Freistoßtore. Seit der Einführung des Sprays trafen sie in acht Spielen 14 Mal. Das macht 20 Freistoßtreffer bis zum 15. Spieltag. Zum Vergleich: In der Vorsaison fielen bis zu diesem Zeitpunkt 14 Tore aus direkten Freistößen, vor zwei Jahren waren es sogar nur 12.

Natürlich lässt sich nicht genau nachvollziehen, ob das Spray wirklich einen Beitrag zur höheren Trefferquote liefert. Doch ganz abwegig ist das nicht. Leverkusens Freistoß-Ass Hakan Calhanoglu betonte neulich: "Früher rückten die Spieler immer weiter vor, jetzt wagen sie es nicht, die sichtbare Linie zu übertreten und halten den Abstand."

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