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Wie bei Marco Reus? Leverkusens Wendell ohne Führerschein von Polizei erwischt


Bei Bundesliga-Profi ohne Führerschein denken viele zuerst an BVB-Star Marco Reus. Doch auch der Leverkusener Wendell fährt offenbar ohne Fahrerlaubnis herum - und hat nun Ärger mit der Polizei.

Bayer Leverkusens brasilianischer Fußballprofi Wendell ist nicht im Besitz einer deutschen Fahrerlaubnis und fährt dennoch Auto. "Das ist alles andere als schön, dass er anscheinend ohne Führerschein gefahren ist", sagte Bayer-Trainer Roger Schmidt am Freitag. Nach eigenem Bekunden hatte er erst am Mittag von dem Vorfall erfahren. Zu möglichen vereinsinternen Konsequenzen für den 22-jährigen Brasilianer äußerte sich Schmidt nicht.

Wendell ist offenbar in der Nacht zum Freitag in der Kölner Innenstadt wegen unsicherer Fahrweise aufgefallen. Wie die Polizei dem stern - ohne den Namen zu bestätigen - mitteilte, bemerkten Kölner Beamte um 02.30 Uhr einen 22-jährigen Fahrer, der eher zu langsam, als zu schnell unterwegs war. Die hinter ihm fahrenden Polizisten forderten diesen demnach zum Anhalten auf, doch er reagierte nicht - ob er sie bemerkte, ist unklar. Auf jeden Fall sei der Mann seelenruhig weitergefahren und in einen Innenhof abgebogen.

Als die Beamten ausstiegen, um sich dem Fahrzeug zu nähern, steuerte er den Wagen der Polizei zufolge in eine Tiefgarage. Die Polizisten seien zu Fuß gefolgt und hätten ihn dort gebeten, aus dem Wagen auszusteigen. Bei der anschließenden Feststellung der Personalien habe sich herausgestellt, dass der Fahrer keine für Deutschland gültige Fahrerlaubnis hat. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden. Bei dem Mann handelt es sich allem Anschein nach um Wendell. Ob der Bayer-Profi zumindest über einen brasilianischen Führerschein verfügt, ist bislang nicht bekannt.

Fall erinnert an Marco Reus

Der Fall erinnert an die Posse um Marco Reus: Der BVB-Star fuhr sieben Jahre ohne Führerschein Auto und musste dafür Ende des vergangenen Jahres 540.000 Euro Strafe zahlen. Er war zuvor sogar mehrfach geblitzt worden, ohne das jemandem auffiel, dass er gar keinen Führerschein hatte. Der deutsche Nationalspieler entging mit 90 Tagessätzen nur knapp einer Vorstrafe.

DPA

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