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Erklärung im Innenausschuss: So brutal prügelten sich Schalke-Chaoten und Bayern-Hooligans

Rund um das Bundesligaspiel zwischen Schalke und dem FC Bayern Ende November kam es zu heftigen Krawallen. Einem Medienbericht zufolge berichtet NRW-Innenminister Ralf Jäger nun von den brutalen Details.

Bayern-Hools

Zahlreiche Menschen wurden bei den Schlägereien auf Schalke teilweise erheblich verletzt

Im Umfeld der Bundesligapartie FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München am 21. November kam es zu schweren Krawallen unter den Anhängern beider Lager. Einem Bericht der "Bild" zufolge soll sich am Donnerstag der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Ralf Jäger, im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags zu den Vorfällen äußern.

Hooligans der Gäste aus München hatten sich mit befreundeten Randalierern des VfL Bochum zusammengetan und einen Eingang des Stadions angegriffen. Daraufhin setzten sich auch gewaltbereite Fans von S04 brutal zur Wehr. Insgesamt sollen zwischenzeitlich bis zu 400 Menschen an den Schlägereien beteiligt gewesen sein.

"Erkennbar blinde Person" wurde verletzt

Das Boulevardblatt will vorab bereits von Jäger erfahren haben, dass bei den Ausschreitungen ein 10-jähriger Junge von den Geschehnissen traumatisiert wurde. Außerdem soll eine "erkennbar blinde Person" Hämatome erlitten und über Atemnot geklagt haben. Einem weiteren Fan seien zwei Zähne ausgeschlagen sowie Ober- und Unterkiefer gebrochen worden. Insgesamt 198 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung seien eingeleitet worden.

Jägers Aussage erfolge auf Anfrage des FDP-Politikers Marc Lürbke, der das Polizei-Einsatzkonzept in diesem Fall als gescheitert ansieht. Lürbke wolle wissen, wieso eine so große Gruppe von Störern von der Polizei nicht erkannt wurde.

Von den Geschehnissen des Abends existieren Aufnahmen im Internet:


fin

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