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Englische Medienberichte: Neuer Wechsel-Wahnsinn: Leipzigs Keita geht nach Liverpool - im nächsten Jahr

Der FC Liverpool soll bereits den ersten Top-Transfer für den kommenden Sommer getätigt haben: Jürgen Klopps Wunschspieler Naby Keita wird offenbar von RB Leipzig zu den "Reds" wechseln - allerdings erst 2018.

Naby Keita

Fingerzeig Richtung Premier League: Naby Keita wird offenbar von RB Leipzig zum FC Liverpool wechseln - im nächsten Jahr

Der Transfer von Naby Keita von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum FC Liverpool im kommenden Jahr soll laut englischen Medien bereits jetzt perfekt sein. Demnach soll der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler zum 1. Juli 2018 zum Premier-League-Club wechseln. Dafür soll Liverpool nach mehreren Medienberichten bereits jetzt eine hohe Extra-Summe an den Champions-League-Starter aus Leipzig zahlen. Hinzu würde dann im kommenden Sommer die festgeschriebene Ablösesumme beim ursprünglich bis 2020 laufenden Keita-Vertrag kommen. Dem Vernehmen nach soll sie bei rund 55 Millionen Euro liegen.

Keita soll bereits am trainingsfreien Montag zum Medizincheck bei den "Reds" gewesen sein. Es wäre der mit Abstand teuerste Transfer der Sachsen, die am Montag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen waren.

Naby Keita: Liverpool zuvor zweimal gescheitert

Zuvor waren die Liverpooler mit zwei Offerten gescheitert. Das Team von Trainer Jürgen Klopp soll bis zu 80 Millionen Euro für den Dribbelkünstler geboten haben. Zuletzt hatte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick aber immer wieder betont, dass er Keita in diesem Sommer nicht ziehen lassen will. Es gebe aktuell keine Schmerzgrenze.

Zeitgleich ging er aber wie auch Cheftrainer Ralph Hasenhüttl davon aus, dass der Nationalspieler aus Guinea den Verein spätestens nach dieser Saison verlassen wird. "Wenn jetzt nicht irgendetwas ganz, ganz Außergewöhnliches passieren wird, ich sage jetzt mal: wir gewinnen die Champions League oder werden die beste Mannschaft der Welt innerhalb der nächsten zwölf Monate - was ich jetzt nicht für megawahrscheinlich halte -, ist im Moment die Wahrscheinlichkeit schon sehr groß, dass Naby uns im nächsten Jahr verlassen wird", hatte Rangnick gesagt.

tim / DPA

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