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Wechselpanne um HSV-Stürmer Choupo-Moting Fax kaputt - Transfer geplatzt


Normalerweise scheitern Transfers an zu hohen Ablösesummen oder den Gehaltsforderungen der Spieler. Der Wechsel von Eric-Maxime Choupo-Moting vom HSV zum 1. FC Köln platzte aber wegen einer Fax-Panne.

Ein defektes Faxgerät hat den Wechsel von Stürmer Eric Choupo-Moting vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zum Liga-Rivalen 1. FC Köln verhindert. Nach Angaben des Kölner "Expresss" hatten beide Vereine und der Spieler Einigung erzielt und versucht, den unterschriebenen Vertrag um 17.49 zur DFL zu schicken. Da zwei Übermittlungsversuche scheiterten, waren die Unterlagen erst um 18.12 Uhr und damit nach Ablauf der Frist um 18.00 Uhr bei der DFL angekommen.

"Die DFL hat uns mitgeteilt, dass die Unterlagen nicht rechtzeitig eintrafen und der Transfer nicht zustande kommt", sagte Kölns Geschäftsführer Claus Horstmann dem "Express": "Ihr Standpunkt ist: Für technische Probleme können wir nichts. Wir aber auch nicht. Wir haben gegen die Entscheidung Beschwerde eingelegt. Unsere Hoffnung ist aber gering, dass wir die DFL noch überzeugen."

Vater und Berater Just Choupo-Moting war frustriert. "Ich habe mit der DFL gesprochen, keine Chance. Das Schicksal wollte es so - er musss in Hamburg bleiben", sagte er: "Jetzt müssen wir da durch."

"Das ist für alle Beteiligten bitter. Wir wollten den Spieler, der HSV wollte ihn abgeben und der Spieler wollte zu uns", so FC-Geschäftsführer Claus Horstmann im Kölner "Express".

Trotz allem: Der 1. FC Köln setzt bei der vorerst gescheiterten Verpflichtung von Choupo-Moting noch auf ein Einlenken der DFL. "Der 1. FC Köln hofft auf ein positives Ergebnis", sagte der neue FC-Sportdirektor Volker Finke am Dienstag.

kbe


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