HOME

Champions League: Manchester City erstmals im Halbfinale - PSG und Ibrahimovic raus

Der Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne hatte mehr Glück als seine früheren Kollegen in Madrid: Sein Siegtor gegen Paris St. Germain bedeutet für Manchester City zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Halbfinaleinzug.

Champions League: Kevin De Bruyne jubelt für Manchester City

Siegtorschütze: Kevin De Bruyne schießt Manchester City mit seinem Treffer gegen PSG ins Halbfinale der Champions League

Kevin De Bruyne hat Manchester City erstmals ins Halbfinale der Champions League geschossen und die Titelträume von Paris Saint-Germain und Superstar Zlatan Ibrahimovic beendet. Nach dem 2:2 aus dem Hinspiel gewannen die Citizens das zweite Duell mit dem Team um den deutschen Fußball-Torwart Kevin Trapp am Dienstag 1:0 (0:0). Der frühere Wolfsburger De Bruyne zirkelte den Ball in der 76. Minute aus 20 Metern zum entscheidenden Treffer ins Tor. Trapp verursachte zuvor einen Foulelfmeter für ManCity, den jedoch Sergio Agüero verschoss (29.).

ManCity könnte damit in der Königsklasse weiter auf den FC Bayern und seinen nächsten Coach Pep Guardiola treffen, die Münchner wollen am Mittwoch bei Benfica Lissabon den Sprung ins Halbfinale schaffen. Paris verpasste in der vierten Saison nacheinander den ersten Einzug unter die besten vier Teams Europas seit 21 Jahren.

Champions League: De Bruyne der Antreiber für City

Ohne den gelbgesperrten Innenverteidiger David Luiz fehlte PSG früh die defensive Ordnung. Immer wieder trieb De Bruyne das Angriffsspiel von ManCity an. Die erste große Chance hatten jedoch die Gäste, Englands Nationalkeeper Joe Hart lenkte einen Freistoß von Ibrahimovic aus knapp 30 Metern über die Latte (16.). 

Auf der anderen Seite strich der Weitschuss von Agüero nach Ballverlust von Ibrahimovic nur knapp am Tor von Trapp vorbei (24.). Der ehemalige Frankfurter grätschte fünf Minuten später im Strafraum den heranstürmenden Agüero um, den Elfmeter schoss der Argentinier jedoch kläglich rechts unten vorbei. Im Hinspiel hatte noch PSG durch Ibrahimovic einen Strafstoß vergeben.

Personalsorgen von Paris verschärften sich noch

Die Personalsorgen von Paris, das auf den gesperrten Blaise Matuidi und den angeschlagenen Marco Verratti verzichten musste, verschärften sich kurz vor der Pause. Mittelfeldspieler Thiago Motta ging verletzt vom Platz, Lucas rückte auf die Außenbahn. 

Nach der Pause zwang erneut Ibrahimovic Hart mit einem scharf geschossenen Freistoß zu einer Parade (48.), insgesamt zeigte der schwedische Stürmer jedoch wieder einmal in einem wichtigen Spiel zu wenig seiner Extraklasse.

tim / DPA

Wissenscommunity