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Champions League: BVB verabschiedet sich erhobenen Hauptes

Auch der 1:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den AC Mailand konnte nicht verhindern, dass die Champions League ohne Bundesliga- Beteiligung zu Ende geführt wird. Real Madrid konnte sich den begehrten Viertelfinals-Platz sichern.

Borussia Dortmund hat sich erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschiedet. Aber trotz des 1:0 (0:0)-Sieges im letzten Zwischenrundenspiel bei AC Mailand nach einem Treffer von Jan Koller (80.) blieb das erhoffte Wunder aus: Den noch freien Viertelfinalplatz neben Gruppensieger Mailand sicherte sich im Fernduell Real Madrid bei Lokomotive Moskau mit einem Ronaldo-Kopfball zum 1:0. Zum ersten Mal seit der Saison 1983/84 finden die Runden der letzten acht Mannschaften auf internationaler Bühne ohne Bundesliga-Beteiligung statt.

BVB-Trainer Matthias Sammer konnte trotz des Sieges nicht zufrieden sein: "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr schlecht gespielt." Aber: "Wir haben Borussia Dortmund sehr gut vertreten. Ich denke schon, dass wir unglücklich ausgeschieden sind." Marcio Amoroso war traurig: "Es tut mir im Herzen weh."

Erst zur zweiten Halbzeit startete der BVB richtig durch

Nach einer schwachen ersten Halbzeit kam der BVB doch noch ins Rennen. Alle guten Vorsätze der Dortmunder waren mit dem Anpfiff zunächst verpufft. Selbst gegen eine ersatzgeschwächte Mailänder Elf waren die Borussen in der ersten Spielhälfte taktisch wie läuferisch unterlegen, wirkten wie vor Ehrfurcht erstarrt, ohne jeden Tordrang. Aber deutliche Worte zur Halbzeit in der Kabine machten den Spielern Beine. Am Ende stand der erste Sieg einer deutschen Mannschaft beim AC Milan seit 47 Jahren, seit dem 4:3 des 1. FC Saarbrücken am 1. November 1955.

Ziel der Dortmunder ist es jetzt, sich über die Bundesliga wieder für die Champions League zu qualifizieren. "Insgesamt haben wir eine Mannschaft, die Perspektive hat", sagte Sammer. Über die Notwendigkeit von Verstärkungen wollte er sich noch nicht äußern. "Das ist keine öffentliche Diskussion."

Die Borussen taten sich vor 50 000 Zuschauern in San Siro - offiziell war die Partie mit 70 000 Zuschauern ausverkauft, weil die Tickets im Paket verkauft wurden - lange schwer. Die Italiener setzten den Dortmundern vom Anpfiff weg zu, kauften den Gästen in den Zweikämpfen den Schneid ab. Die erste Chance für den 16-maligen italienischen Meister in der vierten Minute, aber Rivaldo traf nur das Außennetz. In der 14. Minute der einzige Schuss der ohne den verletzten Spielmacher Tomas Rosicky (Bluterguss im Oberschenkel) angetretenen Dortmunder auf das AC-Tor in der ersten Spielhälfte durch Frings. Aber keine Gefahr für Mailands Torwart Abbiati.

Mailänder Abwehr gewährte kein Durchkommen

AC-Trainer Carlo Ancelotti schonte mit Blick auf das Spitzenspiel in der Serie A am Wochenende gegen Juventus Turin mehrere Stammspieler. Unter anderem auch Inzaghi, Schütze des Siegtreffers beim 1:0-Erfolg der Mailänder im Hinspiel, der erst in der 61. Minute eingewechselt wurde.

Gegen die gut gestaffelte Milan-Abwehr fand der deutsche Meister kein Durchkommen. Der BVB bemühte sich, aber die Mittel reichten nicht. Riesenglück hatten die Dortmunder, als Lehmann in der 36. Minute mit Fußabwehr gegen Rui Costa klären konnte.

Wende in der zweiten Spielhälfte

Auch nach dem Wiederanpfiff diktierte der Gastgeber zunächst das Geschehen. Aber die Dortmunder machten endlich Druck. Riesenglück für die Borussen, als Gattuso in der 58. Minute nur den Pfosten trifft.

Acht Minuten später eine Riesenmöglichkeit für den BVB: Doch Marcio Amoroso scheitert an Abbiati. Die Dortmunder kämpfen, geben alles. Endlich spielen sie so, wie sie es von Anfang an spielen wollten. Jan Koller setzt sich mehrfach gut in Szene. In der 80. Minute trifft er zum 1:0 - mit seinem achten Champions-League-Tor.

Heinz Büse

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.