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Champions League: Rangers weiter - Real blamiert sich

Neben Schalke-Bezwinger AC Mailand und dem PSV Eindhoven haben sich auch die Glasgow Rangers für das Achtelfinale der Fußball-Champions-League qualifiziert. Die Krise von Real Madrid setzte ich dagegen auch in der Königsklasse fort

Den Schotten genügte am Dienstagabend ein 1:1 gegen Inter Mailand, um den zweiten Platz hinter den Italienern in der Vorrundengruppe H zu erreichen. Der Brasilianer Adriano brachte Inter in der 30. Minute in Führung; Peter Lövenkrands gelang acht Minuten später der umjubelte Ausgleich.

Die übrigen fünf Achtelfinal-Teilnehmer aus den Gruppen E bis H - Olympique Lyon, Real Madrid, FC Liverpool, FC Chelsea und Inter Mailand - standen bereits vor dem letzten Gruppenspieltag fest. Die Zwischenrunde im UEFA-Cup haben als Gruppendritte neben dem FC Schalke 04 auch Rosenborg Trondheim, Betis Sevilla und Artmedia Bratislava erreicht. Die Slowaken sicherten sich das Weiterkommen überraschend durch ein 0:0 gegen den FC Porto.

Keine Sieger beim "Battle of Britain"

Real Madrid verlor das erste Spiel nach der Trennung von Trainer Vanderlei Luxemburgo mit 1:2 bei Olympiakos Piräus. Nach der frühen Führung der Spanier durch Sergio Ramos (7.) drehten Erol Bulut (50.) und Rivaldo (87.) die Begegnung der Gruppe F noch zu Gunsten der Griechen. Der neue Real-Trainer Juan Ramón López Caro hatte allerdings auf Stammspieler wie Iker Casillas Roberto Carlos, David Beckham, Zinedine Zidane oder Ronaldo verzichtet. Gruppensieger Lyon gewann mit 2:1 (1:0) gegen Rosenborg Trondheim.

In Gruppe G sicherte sich Titelverteidiger FC Liverpool im englischen Duell durch ein 0:0 gegen den FC Chelsea den Gruppensieg. Der RSC Anderlecht blieb trotz eines 1:0 (1:0)-Erfolgs bei Betis Sevilla Tabellenletzter. Aus den Gruppen A bis D sind ebenfalls schon fünf Teams für die K.o.-Phase der Champions League im kommenden Jahr qualifiziert: Neben dem FC Bayern München sind das Juventus Turin, Arsenal London, Ajax Amsterdam und der FC Barcelona.

DPA

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