HOME

DFB-Pokal: Leverkusen zittert sich ins Achtelfinale

Sensation knapp verpasst: Viertligist Magdeburg schaffte es gegen zehn Leverkusener bis ins Elfmeterschießen. Erst Keeper Bernd Leno rettete Bayer vor einer Blamage. Auch Freiburg war erfolgreich.

Nach dem 1:0 durch Hakan Calhanoglu (verdeckt) war die Welt der Leverkusener noch in Ordnung. Es folgte dann ein zäher Kampf bis ins Elmeterschießen

Nach dem 1:0 durch Hakan Calhanoglu (verdeckt) war die Welt der Leverkusener noch in Ordnung. Es folgte dann ein zäher Kampf bis ins Elmeterschießen

Magdeburg - Leverkusen 4:5 i. E.

Mit Elfmeterglück hat Champions-League-Starter Bayer Leverkusen eine drohende Zweitrunden-Pleite im Pokal abgewendet. Die Werkself gewann in Unterzahl mit 5:4 im Elfmeterschießen beim Viertligisten 1. FC Magdeburg und zog ins Achtelfinale des lukrativen Wettbewerbs ein. Zum Helden des Abends wurde Bayer-Keeper Bernd Leno, der drei Schüsse parieren konnte.

Die Führung der Gäste durch einen Freistoß des Spezialisten Hakan Calhanoglu (3. Minute) hatte Christoph Siefkes (28.) vor 23.855 Zuschauern in der MDCC-Arena für die einsatzfreudigen Magdeburger ausgeglichen. In der Verlängerung markierte Kyriakos Papadopoulos (115.) nach dem 2:1 für den SCM durch Nicklas Brandt (111.) den Endstand. Nach der Roten Karte gegen Heung-Min Son wegen einer Tätlichkeit (78.) musste Bayer die Partie zu zehnt beenden.

1860 München - Freiburg 2:5

Der SC Freiburg kann wenigstens im Pokal noch gewinnen. Im Krisengipfel des deutschen Profi-Fußballs setzten sich die Breisgauer beim Zweitliga-Tabellenletzten TSV 1860 München mit 5:2 (1:1) durch, feierten ihren ersten Pflichtspielsieg seit Mitte August und zogen ins Achtelfinale ein. Nach neun Bundesligapartien ohne Drei-Punkte-Erfolg in dieser Saison sorgten Sebastian Freis (25. Minute), Admir Mehmedi (59./64./89.) mit einem Dreierpack und der eingewechselte Jonathan Schmid (84.) zur Abwechslung mal wieder für einen Sieg des Bundesliga-Vorletzten. Die beiden 1860-Treffer von Valdet Rama (15.) und Rubin Okotie (69.) waren aus "Löwen"-Sicht viel zu wenig.

RB Leipzig - Erzgebirge Aue 3:1 n. V.

RasenBallsport Leipzig hat ein fast verloren geglaubtes Spiel gedreht und erstmals in der Clubgeschichte das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Im Duell der sächsischen Fußball-Zweitligisten setzten sich die Leipziger gegen den FC Erzgebirge Aue mit 3:1 (0:1, 1:1) nach Verlängerung durch. Lukas Klostermann lenkte in der 20. Minute eine Hereingabe von Aues Kapitän René Klingbeil ins eigene Tor. Erst in der Nachspielzeit gelang Yussuf Poulsen der Ausgleich und damit die Verlängerung. In der 98. Minute verwandelte Dominik Kaiser einen Foulelfmeter, ehe Terrence Boyd (108.) mit seinem ersten Pflichtspieltor für RB alles klar machte.

Würzburger Kickers - Braunschweig 0:1

Eintracht Braunschweig hat die Pflichtaufgabe mit Mühe gelöst und ist ins Achtelfinale eingezogen. Der Bundesliga-Absteiger gewann beim Fußball-Viertligisten Würzburger Kickers am Mittwochabend 1:0 (0:0). Vor 11 240 Zuschauern in der ausverkauften Würzburger Arena erzielte Havard Nielsen in der 78. Minute den entscheidenden Treffer für die Gäste. Die Amateure aus Unterfranken schlugen sich wacker, konnten der Eintracht aber viel zu wenig zusetzen.

tis/DPA / DPA

Wissenscommunity