Hamburger SV Mario Vuskovic hatte glänzende Karriereaussichten, nun soll er gedopt haben. Warum geht jemand dieses Risiko ein?

HSV-Profi Mario Vuskovic 
Die Indizien gegen den kroatischen Innenverteidiger scheinen eindeutig zu sein: HSV-Profi Mario Vuskovic soll mit dem Blutdopingmittel Erythropoetin (Epo) gedopt haben
© IMAGO/Lobeca
HSV-Talent Mario Vuskovic soll mit Epo gedopt haben. Dem 21-Jährigen wurde zuvor eine glänzende Karriere vorausgesagt, die nun auf dem Spiel steht.

Sie wirken betrübt und ratlos in diesen Tagen, fast schon verstört. Da ist der Spielerberater Damir Smoljan, der dem HSV-Profi Mario Vuskovic in Deutschland zur Seite steht. Bis gerade hatte er noch die Aufgabe, ein Hochtalent auf der weltweiten Fußballerbörse zu handeln, zum rechten Zeitpunkt und so ertragreich wie möglich. Da sind die Eltern, der Vater in Kroatien, Ex-Profi bei Hajduk Split, und die Mutter, Architektin. Sie ist umgehend nach Hamburg gereist, um ihrem Sohn beizustehen.

Da ist der kleine Bruder, das größte Talent der Familie, noch zuhause in Split, künftig womöglich in Frankreich bei Paris Saint Germain unter Vertrag. Und da ist die Freundin, die mit Mario Vuskovic nach Hamburg kam.

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