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Nach Halbfinaleinzug: Italiens Trainer pilgert ins Kloster

Italiens Trainer Cesare Prandelli ist in der Nacht nach dem Halbfinal-Einzug aus Dankbarkeit in ein nahe gelegenes Kloster gepilgert. Schon nach der Vorrunde hatte er Brüder in dem Kloster in der Nähe von Krakau besucht.

Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli ist aus Dankbarkeit über den Einzug ins EM-Halbfinale erneut mitten in der Nacht zu einem Kloster gepilgert. Nach der Rückkehr aus Kiew am Montagmorgen um vier Uhr brach der 54-Jährige mit seinem gesamten Trainerteam vom EM-Quartier der Italiener in Wieliczka auf. Elf Kilometer wanderte Prandelli, bevor er am Morgen ins Bett ging. Die Spieler schliefen derweil, um sich für das Halbfinale am Donnerstag in Warschau gegen Deutschland zu regenerieren.

Prandelli war zusammen mit seinem gesamten Trainerstab bereits nach dem Einzug ins Viertelfinale nachts zu einem Kloster vor den Toren Krakaus gewandert. Nach ihrer Rückkehr vom 2:0-Sieg gegen Irland brach die Pilgergruppe um drei Uhr früh von ihrem EM-Hotel zu einem 20 Kilometer-Marsch auf.

Während die Spieler schliefen, wanderten Prandelli & Co. dreieinhalb Stunden zum Kloster der Camaldolesi-Benediktiner. Den Brüdern hatten sie bei ihrer Ankunft in Polen versprochen: "Wenn wir die Vorrunde überstehen, kommen wir zu Fuß zu euch."

feh/DPA / DPA
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