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Pokal-Aus gegen BVB: Jetzt wird Kritik an Guardiola laut

Der FC Bayern hat seine Triple-Chance verspielt. Gegen Dortmund vercoachte sich Pep Guardiola, urteilt nun auch Lothar Matthäus. Ein zweiter Weltmeister von 1990 befürchtet einen Knacks im Team.

Bayern-Startrainer Pep Guardiola hat sich gegen Borussia Dortmund vercoacht - findet Lothar Matthäus

Bayern-Startrainer Pep Guardiola hat sich gegen Borussia Dortmund vercoacht - findet Lothar Matthäus

Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gibt es Kritik an FC-Bayern-Trainer Pep Guardiola. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wirft Guardiola vor, im so entscheidenden Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund falsche Entscheidungen getroffen zu haben.

"Das war nicht nur Pech. Ich schätze Guardiola sehr, er ist der Beste für Bayern. Aber diesmal hat er sich vercoacht", sagte Matthäus der "Bild"-Zeitung. Matthäus wirft dem Bayern-Trainer falsche Auswechslungen und zu viele Positionswechsel vor: "Warum nimmt Pep bei 1:0 Thiago und kurz nach dem 1:1 Müller raus?", schreibt Matthäus, "er hat sich offenbar zu sicher gefühlt, nicht mit einem Elfmeterschießen gerechnet."

Matthäus fragt zudem: "Warum spielte Rafinha links? Lahm nicht rechts vorne wie gegen Porto? Alonso nicht auf seiner Sechs? Bernat und Benatia nicht auf ihren gewohnten Postionen? Müller als hängende Spitze?" Matthäus ist sich sicher: "Hätten alle auf ihren besten Positionen gespielt, hätte Bayern nicht nur dominiert, sondern das Spiel entschieden."

Auch ein zweiter Weltmeister von 1990 sorgt sich um die Bayern. Der Ex-Bayern- und BVB-Star Jürgen Kohler schreibt in seiner Kolumne für das Sportmagazin "Kicker": "Durch das Aus und vor allem die Art, wie es zustande kam, kann es zu einem Bruch kommen. Die zwei (...) fast auf slapstickartige Weise verschossenen Elfmeter gehen nicht spurlos an einer Mannschaft vorüber."

feh

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