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FC Bayern: Rätselhafte Verletzung bei Schweinsteiger

Die Entzündung im Knie von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger gibt weiter Rätsel auf. Spekulationen über einen Zeckenbiss als Ursache wies Trainer Ottmar Hitzfeld zurück. Wann der Bayern-Star wieder spielen kann, ist ungewiss.

Frühestens in der kommenden Woche werde es einen eindeutigen Befund des entzündeten Kniegelenks geben, kündigte Trainer Ottmar Hitzfeld am Freitag an. "Wir müssen jetzt die Diagnose abwarten." Für die exakte Diagnose wurde inzwischen eine Blutprobe an ein Labor geschickt. Eine Spätfolge des Zeckenbisses sei aber nur eine von vielen Möglichkeiten, hatte Hitzfeld bereits am Donnerstag gesagt. "Wir müssen alles abklären, auf alles eingehen." Zur Hemmung der Entzündung erhält Schweinsteiger nach Auskunft von Hitzfeld erst einmal Antibiotika.

Eine Rückkehr des Mittelfeldspielers ins Mannschaftraining ist derzeit nicht absehbar. "Das Knie ist noch nicht in der Verfassung, dass er mit trainieren kann", sagte Hitzfeld weiter. Für die Bayern ist es ein Rückschlag, in den entscheidenden Wochen des Saison-Endspurts auf den Mittelfeldspieler verzichten zu müssen.

Bayern von Personalsorgen geplagt

Wie wertvoll der Jung-Star ist, zeigte bereits sein Fehlen im Champions-League-Rückspiel gegen den AC Mailand vergangenen Mittwoch. Vor der nächsten Partie in der Bundesliga gegen Leverkusen plagen den Noch-Titelverteidiger noch weitere Personalsorgen: Neben Bastian Schweinsteiger fehlt definitiv auch Verteidiger Willy Sagnol. Der Einsatz von Antreiber Mark van Bommel wegen einer Heuschnupfen-Attacke ist fraglich. Hasan Salihamidzic hat muskuläre Probleme.

"Wir müssen jetzt jedes Spiel gewinnen, deshalb sind drei Punkte gegen Leverkusen Pflicht", ermahnte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld am Freitag seine Profis. Bei einem erneuten Ausrutscher könnte das Minimalziel der ohnehin enttäuschenden Saison verfehlt werden: die Qualifikation für die Champions League.

DPA/tis / DPA

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