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Champions League: Polizei schlägt im Stadion auf Bayern-Fans ein

Vor dem Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus ist die griechische Polizei gewaltsam gegen Bayern-Fans vorgegangen. Schon im Vorfeld war die Partie zum Hochrisikospiel eingestuft worden.

Griechische Polizisten setzen Schlagstöcke gegen Bayern-Fans im Stadion von Piräus ein

Beim Schlagstockeinsatz der griechischen Polizei wurden wohl auch Bayern-Fans verletzt

Im Vorfeld des Champions-League-Spiels bei Olympiakos Piräus am Mittwoch ist es zu Zwischenfällen im Fanblock des FC Bayern München gekommen. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Polizisten gegen Münchner Fans vorgingen und Schlagstöcke einsetzten. Dabei sind offenbar einige Anhänger verletzt worden, wie auf Videoaufnahmen aus dem Innenraum zeigten.

"Unsere Ultras haben sich aus dem Stadion zurückgezogen nach unnötigen Pöbeleien unsererseits und unverhältnismäßigem Schlagstockeinsatz der Polizei. Ultras erwägen, vor dem Spiel abzureisen", teilte der FC Bayern in einer Stellungnahme mit. Insgesamt 1700 Fans begleiteten die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola nach Piräus.

Sammer will sich nicht äußern

"Das sind keine schönen Bilder", sagte Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer dem TV-Sender Sky, wollte sich aber nicht weiter dazu äußern: "Ich muss erstmal die Zusammenhänge kennen."

Der erste Auftritt des deutschen Fußball-Meisters in Griechenland seit 1983 war bereits im Vorfeld zum Hochrisikospiel eingestuft worden. Die Münchner Fans wurden frühzeitig per Shuttle-Bussen unter Polizeischutz ins Stadion gebracht. In der Vergangenheit ist es bei Spielen von Olympiakos häufig zu Ausschreitungen gekommen.

tkr/DPA

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