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International: Supercup - Barcelona schlägt den FC Porto

Dank eines Geniestreiches von Lionel Messi und eines Joker-Tores durch Neuzugang Cesc Fabregas hat der FC Barcelona zum vierten Mal den europäischen Supercup gewonnen. 

Barcelona und Porto zeigten ein kampfbetontes Spiel, das durch Tore von Lionel Messi und Cesc Fabregas entschieden wurde. Dabei war Porto nicht chancenlos. Für die Katalanen ist es schon der zweite Titel dieser Saison.

Neun Tage nach dem Prestigesieg gegen Real Madrid im heimischen Supercup setzte sich der Champions-League-Sieger in Monaco gegen den Europa-League-Gewinner FC Porto mit 2:0 (1:0) durch.

Porto spielt, Messi trifft

Drei Monate nach dem fulminanten Champions-League-Triumph gegen Manchester United tat sich Barça allerdings recht schwer gegen die starken Portugiesen. Von Ballzauber und Traumkombinationen war wenig bis nichts zu sehen. Porto ließ in seiner kompakten Defensive kaum Chancen zu und spielte sogar frech und ohne Respekt nach vorne.

Ohne die verletzten Gerard Piqué und Kapitän Carles Puyol wackelte die Hintermannschaft der Katalanen einige Male bedenklich. Joao Moutinho (7.) hatte das 1:0 auf dem Fuß, Barça-Torwart Victor Valdes konnte aber gerade noch zur Ecke klären.

So war es wieder einmal eine feine Einzelaktion des ansonsten gut abgeschirmten Messi, die zum Ziel führte. Nach einem missglückten Rückpass von Fredy Guarin landete der Ball beim eigentlich im Abseits stehenden argentinischen Nationalspieler. Der 24-Jährige reagierte blitzschnell, umkurvte Porto-Keeper Helton und schob zur Führung ein.

Fabregas, der Joker

Ein Fest für Fußball-Feinschmecker war der Abend im Fürstenstaat allerdings auch nach der Pause nicht. Zwar erarbeite sich Barcelona drei Tage vor dem ersten Saisonspiel in der spanischen Liga gegen den FC Villarreal nun ein optisches Übergewicht und hatte Möglichkeiten durch David Villa (56.) und Pedro Rodriguez (60.), doch beide Male war Helton zur Stelle. Auf der anderen Seite scheiterte Guarin mit einem Distanzschuss an Valdes (54.).

Erst zehn Minuten vor Schluss brachte Barça-Trainer Josep Guardiola seinen Arsenal-Rückkehrer Fabregas, der bis dahin von der Bank aus hatte zusehen müssen. Und nur wenig später sorgte der prominente Neuzugang für die Entscheidung. Trauriger Schlusspunkt waren die Gelb Rote Karte in der Schlussphase gegen Rolando und der Platzverweis für Guarin in der Nachspielzeit, nachdem er gegen Mascherano überhart eingestiegen ist.

sportal.de / sportal

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