VG-Wort Pixel

Jürgen Klinsmann enthüllt: Bin nur knapp dem Tod entkommen

juergen-klinsmann-31012020
juergen-klinsmann-31012020
Jürgen Klinsmann hat auch Jahre nach seinem Karriereende als Spieler noch Angst vor Spätfolgen. Diese begründet er mit zwei schweren Verletzungen.

1998 hat Jürgen Klinsmann seine aktive Fußball-Karriere beendet, doch noch heute, knapp 24 Jahre später, hat der ehemalige Bundestrainer Angst vor gesundheitlichen Spätfolgen.

Der Weltmeister von 1990 befürchtet vor allem anhaltende Hirnschäden durch zwei während seiner Zeit in England erlittene schwere Kopfverletzungen, die später zu Alzheimer oder Demenz führen könnten.

Der englischen Zeitung The Mirror erzählte Klinsmann in einem Interview, dass er "einige Gehirnscans" hat machen lassen. "Sie konnten dabei immer noch die beiden Vorfälle auf den Scans sehen", sagte Klinsmann.

Gemeint sind zwei Ereignisse während seiner Zeit bei Tottenham Hotspur.

1994 musste er nach einem Zusammenprall mit Des Walker mit elf Stichen im Mund genäht werden. "Ich bin erst in der Kabine wieder aufgewacht, da waren die Nähte schon fertig. Es war eine lange Gehirnerschütterung", gestand Klinsmann.

Klinsmann: Schlimmer Zusammenprall mit Villa-Torwart

Weitaus schlimmer hätte 1995 ein Zusammenprall mit Torhüter Mark Bosnich von Aston Villa ausgehen können. "Ich bin in der Umkleidekabine aufgewacht und der Arzt hat buchstäblich gesagt: ‘Du hast so ein Glück – wenn er dich einen Zentimeter höher erwischt hätte, wärst du nicht mehr da'“, sagte Klinsmann, der zuletzt in der Saison 2019/20 Trainer des Bundesligisten Hertha BSC war.

Goal

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker