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Premier League Jürgen Klopp geht auf den Schiri los – der reagiert souverän

Jürgen Klopp
Gegen Chelsea hatte Jürgen Klopp sich nicht ganz im Griff - der Schiri nahm's mit Humor
© Dave Thompson/AP
Wieder Aufregung um Jürgen Klopp: Während der Premier-League-Partie gegen den FC Chelsea ging der Trainer auf den vierten Offiziellen los – und schrie ihm einen Satz ins Gesicht, den er nach der Partie selbst verriet.

So ganz rund läuft es für den FC Liverpool derzeit nicht. Aus in beiden Pokalwettbewerben, noch kein Meisterschaftssieg im laufenden Jahr. Nun konnten sich die Reds in der Partie gegen Spitzenreiter FC Chelsea immerhin einen Punkt erkämpfen - und doch drehte sich wieder alles um den Trainer.

Jürgen Klopp, der seine Emotionen bekanntlich offen vor sich herträgt, nahm an der Seitenlinie während des Spiels mächtig Fahrt auf. Er tobte, schrie, litt mit seinem Team mit - und ging in der 77. Minute auf den vierten Offiziellen los. Kurz zuvor war Chelsea-Stürmer Diego Costa nur allzu gern im Strafraum der Reds gefallen, der Schiri hatte auf Strafstoß entschieden. Costa trat selbst an und verschoss den Elfmeter.

Schiedsrichter reagiert souverän

In diesem Moment ließ der Trainer seinen Emotionen freien Lauf. Kopf an Kopf baute sich Klopp vor dem vierten Offiziellen Neil Swarbrick auf, kam ihm dabei gefährlich nahe und schrie ihm Worte ins Gesicht, die aus der Ferne Böses erahnen ließen. Der Trainer selbst klärte die Situation nach der Partie aber auf. Er habe lediglich "No one can beat us" geschrien, so Klopp – "Niemand kann uns schlagen!" Er habe sich auch bereits beim Unparteiischen für die Szene entschuldigt, der hatte aber offenbar souverän reagiert. "Er hat gesagt: 'Kein Problem, ich mag Ihre Leidenschaft'."

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Klopp am vierten Offiziellen abreagiert. Unvergessen die Bilder, als der damalige BVB-Trainer zum Champions-League-Auftakt 2013 gegen den SSC Neapel auf den portugiesischen Unparteiischen Venancio Tomé losging und dabei das Gesicht zu einer Grimasse verzog, als sei er kurz davor, die Zähne in sein Gegenüber zu schlagen. Damals hatte die Szene Folgen: Klopp wurde auf die Tribüne verbannt und von der Uefa für zwei Champions-League-Spiele gesperrt.

car

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