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Nach roter Karte Mario Götze wehrt sich gegen Spuck-Vorwurf


Den vierten Spieltag der aktuellen Fußball-Bundesliga wird Mario Götze bestimmt nicht so schnell vergessen. Der 19-jährige Spieler von Borussia Dortmund erhielt die erste rote Karte seiner Profikarriere für eine Tätlichkeit. Götze sieht die fragliche Situation anders.

Nach seiner roten Karte gegen Leverkusen hat sich Fußball-Nationalspieler Mario Götze gegen die Spuck-Vorwürfe gewehrt. "Das war keine Tätlichkeit von mir, das war absolut gar nichts", sagte der 19-Jährige den "Ruhr Nachrichten" (Montag). Der Profi vom deutschen Meister Borussia Dortmund hatte am Samstag im Spiel bei Bayer Leverkusen (0:0) wegen einer Tätlichkeit die rote Karte gesehen. Auch das von Schiedsrichter Wolfgang Stark monierte Spucken auf seinen Gegenspieler Hanno Balitsch bewertet Götze anders.

Balitsch sei in dieser Szene "mindestens zehn Meter" von ihm entfernt gewesen. "Ich kann nur versichern: Ich bin nicht der Typ, der eine Tätlichkeit begeht. Und anspucken würde ich ohnehin niemanden", sagte Götze. Im Eifer des Gefechts habe er auf den Boden gespuckt: "Das war's." Den Tätlichkeitsvorwurf wies er energisch zurück: "Es ist ein Unding, dass die Szene als Tätlichkeit gewertet wird."

Götze war von Stark in der 77. Spielminute mit rot des Feldes verwiesen worden. Der Leverkusener Balitsch hatte ihn zuvor von hinten getroffen und Götzes Bein mitgezogen. Der Dortmunder hat sich die Szene, die zum ersten Feldverweis in seiner Profikarriere führte, nach eigenen Angaben "noch 50 Mal angeschaut" und sie 50 Mal gleich bewertet.

ono/DPA DPA

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