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Nationalmannschaft: Löw wird Klinsmanns Co-Trainer

Die Troika ist komplett. Nach den Absagen von Osieck und Rangnick hat sich nun der ehemalige Stuttgarter Trainer Joachim Löw bereit erklärt, Assistent von Jürgen Klinsmann zu werden.

Einen Tag nach der Präsentation des neuen Bundestrainers und von Team-Manager Oliver Bierhoff hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag auch die letzte offene Position in der neuen Führung der deutschen Nationalmannschaft besetzt. Löw erhält ebenso wie Klinsmann und Bierhoff einen Vertrag bis zum 30. Juli 2006.

Zuvor hatte mit Ralf Rangnick ein anderer Kandidat dem neuen Bundestrainer Jürgen Klinsmann einen Korb gegen. "Wenn es denn so sein sollte, dass ein Co-Trainer gesucht wird und kein Bundestrainer mehr, dann ist das nichts für mich. Ich war in meinem ganzen Leben noch kein Co-Trainer und habe auch nicht vor, ein solcher zu werden. Das hat nichts mit Eitelkeiten zu tun, sondern ganz einfach mit einem anderen Anforderungsprofil", sagte Rangnick der "Südwest-Presse".

Vor Rangnick hatte bereits Holger Osieck abgesagt. Über die Gründe hatten Klinsmann und Osieck Stillschweigen vereinbart, jedoch Osieck hatte durchblicken lassen, nicht mit stark beschnittenen Kompetenzen unter Klinsmann arbeiten zu wollen.

DPA

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