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Nach Champions-League-Aus: Pep Guardiola zofft sich mit den Vereinsmedizinern (mal wieder)

Nach dem Spiel gegen Atlético Madrid lagen bei Pep Guardiola die Nerven blank: In der Kabine soll sich der Bayern-Trainer lautstark mit einem Physio angelegt haben, wie die "Bild" berichtet. Auslöser: ein Spieler des Gegners.

Pep Guardiola vom FC Bayern München

Pep Guardiolas Temperament macht auch vor den eigenen Medizinern nicht halt

Pep Guardiola und die medizinische Abteilung bei den Bayern - ein ewiges Missverständnis. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Bayern-München-Trainer nach dem Spiel gegen Atlético Madrid mit einem der Physios aneinandergeraten sein. Grund sei der Einsatz des Madrilenen Diego Godin gewesen, der noch im Hinspiel wegen einer Zerrung ausgefallen war, im Rückspiel aber wieder auf dem Platz stand. "Godin ist bei Atlético schnell fit. Warum schafft ihr das nicht? Warum dauert das bei unseren Verletzten immer so lange?", soll Guardiola gezetert haben.


Der anwesende Mediziner, dessen Name das Blatt nicht nennt, habe sich daraufhin verteidigt: "Das kannst Du nicht sagen. Du hast außer Robben und Badstuber alle Spieler zur Verfügung." Die "Bild" zitiert Augenzeugen, dass es einen kurzen, aber heftigen Streit gegeben habe, bis Frank Ribery dazwischen gegangen sei.

Nicht der erste Zoff von Pep Guardiola mit den Ärzten

Vor rund einem Jahr hatte sich Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der langjährige Mannschaftsarzt des FC Bayern, aus dem Verein zurückgezogen - offenbar wegen eines Zerwürfnisses mit Pep Guardiola. Nach seinem Rückzug wurden immer mehr Details über den Streit bekannt. So wollte der hochangesehene Arzt etwa nicht länger Thiagos Knie behandeln, nachdem Guardiola Müller-Wohlfahrts Behandlungsmethoden abgelehnt und den Spieler stattdessen zu einem spanischen Arzt geschickt hatte. Auch mit Müller-Wohlfahrts Nachfolger Volker Braun soll sich der scheidende Bayern-Coach angelegt haben.  

nik

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