Premier League Araber übernehmen Manchester City


Wieder wechselt ein Club in England den Besitzer: Ein Investmentunternehmen aus Abu Dhabi hat den Traditionsverein Manchester City übernommen. Die Firma zahlt dem bisherigen Besitzter Thaksin Shinawatra rund 185 Millionen Euro - und hat mit ManCity hochfliegende Pläne.

Manchester City, der Verein des langjährigen England-Legionärs Dietmar Hamann, wechselt den Besitzer. Ein Investmentunternehmen aus dem Scheichtum Abu Dhabi am Persischen Golf, die "Abu Dhabi United Group for Development and Investment" (ADUG), hat den Premier-League-Club nach eigenen Angaben in der Nacht zum Montag übernommen. Der bisherige Besitzer, der frühere thailändische Premierminister Thaksin Shinawatra, habe den Club für rund 150 Millionen Pfund (185 Millionen Euro) verkauft, berichtete die Zeitung "Manchester Evening News" auf ihrer Website.

Shinawatra lebt in Großbritannien praktisch im Exil. Zuletzt ließ er ein Korruptionsverfahren gegen ihn in seiner Heimat platzen, als er kurz vor dem Prozessauftakt flüchtete. Shinawatra hatte den Verein im Mai 2007 übernommen.

"Unser Ziel ist ganz einfach - wir wollen ManCity zum besten Club der Premier-League machen. Diese Saison soll es Platz vier werden", sagte der designierte ADUB-Vertreter im Vereinvorstand, Sulaiman Al Fahim.

Vergangene Saison war ManCity unter dem damaligen Trainer Sven-Göran Eriksson zunächst die Überraschungsmannschaft der Premier League und schlug unter anderem zwei Mal den großen Stadt-Rivalen Manchester United. Im Verlauf der Saison folgten jedoch schlechtere Resultate, so dass der Verein auf dem neunten Platz landete. In der aktuellen Saison rangiert der Verein nach dem dritten Spieltag auf Platz vier.

DPA DPA

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