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Rasen-Graffiti: Gaucho-Schiris bekommen Freistoß-Spray

Ungewöhnliche Maßnahme gegen Mauer-Probleme: Der argentinische Fußballverband stattet seine Schiedsrichter laut einem Pressebericht mit einem "Freistoß-Spray" aus. Damit sollen die Referees verhindern, dass die Abwehrmauer zu nah an Schützen herankommt.

Das Spray wird ab nächstem Jahr in der ersten argentinischen Liga zum Einsatz kommen, berichtet die BBC. Die Schiedsrichter sollen damit 9,15 Meter vom Ball entfernt eine weiße Linie auf den Rasen sprühen. So fällt direkt auf, wenn sich die Mauer vor dem Freistoß unerlaubt dem Schützen nähert. Die Linie verschwindet demnach nach 30 Sekunden von selbst.

Erfunden haben soll das Spray ein Amateur-Fußballer namens Pablo Silva, der sich über eine Niederlage ärgerte. Sein Team lag demnach 0:1 zurück, als er in der 88. Minute einen Freistoß bekam - die Mauer stellte sich jedoch in nur drei Metern Entfernung auf und verhinderte so den möglichen Ausgleich.

Das Spray wurde laut BBC schon in der argentinischen zweiten Liga getestet und ein ähnliches Produkt soll auch schon in manchen Wettbewerben in Brasilien im Einsatz gewesen sein.

tno

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