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2. Bundesliga Schiedsrichter ist das Trikot zu grün: Dynamos Torwart findet pragmatische Lösung

Dynamo Dresden
Dresdens Torwart im ungewohnten Trikot: Kevin Broll durfte nicht in Grün spielen.
© DPA
Zu grün. Das war das Urteil des Schiedsrichters über das Trikot von Dresdens Torwart Kevin Broll. Der Unparteiische ordnete an einen Kleiderwechsel an - mit einer pragmatischen Lösung. 

Dass ein Torwart im Trikot eines Stürmers spielen muss, kommt nicht oft vor. Schon gar nicht in der 2. Bundesliga. Doch beim Spiel Nürnberg gegen Dresden am Freitagabend ordnete der Schiedsrichter einen Kleidertausch an. Aus einem kuriosen Grund.

Zu grün. So lautete das Urteil von Matthias Jöllenbeck über das Torwarttrikot von Broll. Der Unparteiische befürchtete, dass im herbstlich-trüben Nieselwetter von Nürnberg das grüne Trikot des Dresdners mit dem grauen des FC-Keepers verwechselt werden könnte. Jöllenbeck ordnete an, dass Broll nicht in Grün spielen darf.

Torwart ohne Ersatztrikot

Das stellte Dynamo zunächst vor Probleme. Ein Ersatztrikot in einer anderen Farbe hatten die Dresdner nicht parat. Es musste improvisiert werden. Schließlich fand man eine pragmatische Lösung: Broll trat im "umgestalteten" - wie die Dresdner es nannten - Stürmer-Trikot an.

Der Torwart streifte ein gelbes Hemd von seinem Spielerkollegen Moussa Koné über, der die Nummer 14 trägt. Mit gelbem Band klebten die Dresdner die 4 und den Namen auf dem Trikot ab. Mit dieser Lösung war der Schiedsrichter einverstanden. Seine grüne Hose durfte Broll behalten.

Dresden verliert im Kellerduell

Glück brachte das Trikot den Dresdnern allerdings nicht. Sie verloren das Auswärtsspiel in Nürnberg mit 2:0 und bleiben damit auf dem letzten Tabellenplatz. Robin Hack traf für Nürnberg gleich zwei Mal in der 33. und 53. Minute. Dynamo-Angreifer Moussa Koné scheiterte bei der größten Torchance nach einem Konter mit seinem Schuss an Nürnbergs Torwart Felix Dornebusch (49.).

mai

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