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Sportartikelhersteller: Puma denkt über Einstieg bei Borussia Dortmund nach

Steigt Puma bald beim Fußballverein Borussia Dortmund im großen Stil ein? Angeblich erwägt der Sportartikelhersteller eine Aktienbeteiligung beim BVB - und hofft auf größere Trikot-Absätze.

Seit Wochen wird über einen Einstieg von Puma bei Borussia Dortmund spekuliert. In einem Interview der "Wirtschaftswoche" bestätigte Puma-Chef Bjørn Gulden nun, dass der Sportartikelhersteller eine Aktienbeteiligung an dem börsennotierten Fußball-Bundesligisten erwägt. "Das ist denkbar", sagte Gulden dem Magazin. Eilig sei die Entscheidung aber nicht.

Aktuell hat Puma einen Ausrüstervertrag mit dem BVB, der noch bis 2018 läuft. Das Unternehmen sei also ohnehin langfristig mit dem Verein verbunden. Der BVB baut derzeit - ähnlich wie Konkurrent #link;http://www.stern.de/sport/fussball/fc-bayern-muenchen-90249984t.html;FC Bayern München# - sein Marketing im Ausland aus. So plane der BVB, ein Büro in Singapur zu eröffnen, heißt es in dem Bericht. Puma hofft, dadurch mehr Trikots außerhalb Deutschlands verkaufen zu können.

Miese Zahlen für den Adidas-Konkurrenten

Bei der Produktion von Sportschuhen kann sich Gulden dagegen vorstellen, dass das Unternehmen bald wieder auf Europa setzt. Der Preisvorteil der Schuhproduktion in China gehe verloren: "Da die Technik immer wichtiger wird, schwindet der Anteil der Lohnkosten."

Das erste Halbjahr 2014 lief schlecht für den Sportartikelhersteller und Adidas-Konkurrenten aus Herzogenaurach, Puma kämpft mit Umsatzrückgängen und Gewinneinbrüchen. Das Unternehmen, das jahrelang auf Sportlifestyle-Produkte gesetzt hatte, solle wieder stärker als reine Sportartikel-Marke profiliert werden, kündigte Gulden an.

cf/DPA / DPA
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