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Urteil im Brandstiftungs-Prozess Brenos Verteidigung legt Revision ein


Breno greift nach dem letzten Strohhalm: Nach der Verurteilung als Brandstifter hat die Verteidigung des ehemaligen FC-Bayern-Profis Revision gegen das Urteil eingelegt. Für Breno wird der Fall zur Geduldsprobe.

Die Verteidigung von Fußballprofi Breno hat gegen die Verurteilung des früheren Bayern-Spielers Revision eingelegt. Das teilte das Oberlandesgericht München am Donnerstag mit. Der Bundesgerichtshof muss nun prüfen, ob die Revision zulässig und begründet ist. Das Landgericht München I hatte es vergangene Woche als erwiesen angesehen, dass der 22 Jahre alte Brasilianer im vergangenen Jahr vorsätzlich seine Villa im Münchner Nobelvorort Grünwald in Brand gesteckt hat.

Mit einer Entscheidung des BGH sei frühestens im Spätherbst zu rechnen, sagte ein Sprecher des Landgerichts München. Die Frist für die Revision war in der Nacht zum Donnerstag abgelaufen. Breno war wegen schwerer Brandstiftung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

kng/DPA DPA

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