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Verletzungsserie beim FC Bayern: Olic fällt sechs Monate aus

Robben, Ribéry, van Bommel – die Verletztenliste des FC Bayern ist lang. Nun haben sich auch noch die Knieprobleme von Stürmer Ivica Olic verschlimmert. Der Kroate wird aller Voraussicht nach für ein halbes Jahr ausfallen.

Neuer Verletzungs-Schock für Bayern München: Stürmer Ivica Olic hat einen Außenmeniskus- und Knorpelschaden und muss noch in dieser Woche operiert werden. Der kroatische Nationalspieler fällt damit aller Voraussicht nach sechs Monate aus.

Die großen personellen Probleme des Fußball-Rekordmeisters verschärfen sich mit Olics Ausfall erneut. Trainer Louis van Gaal muss bereits auf seine Stars Arjen Robben und Franck Ribery, Kapitän Mark van Bommel sowie Nationalstürmer Miroslav Klose verzichten.

Darüber hinaus ist Abwehrspieler Holger Badstuber angeschlagen. Breno und Diego Contento sowie David Alaba stehen dem Niederländer ebenfalls noch nicht zur Verfügung. Beim Champions-League-Spiel am Mittwoch beim rumänischen Meister CFR Cluj muss van Gaal damit wohl auf neun Spieler verzichten. Bei Badstuber, der eine Schambeinentzündung hat, besteht noch leise Hoffnung auf einen Einsatz. Torwart Jörg Butt (Rückenprobleme) kann spielen.

Olic wird in den USA operiert

Der 31 Jahre alte Olic war schon zu Saisonbeginn wegen Knieproblemen ausgefallen. Nach einem Nasenbeinbruch hatte er kürzlich erneut pausieren müssen, gab aber am neunten Spieltag bei seinem Ex-Klub Hamburger SV (0:0) ein vierminütiges Comeback. Beim 4:2-Sieg der Münchner am Freitag gegen den SC Freiburg stand er im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

Am Wochenende brachen seine Knieprobleme wieder auf. Nach Absprache mit Klubarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt entschied er sich nun zur Operation in den USA beim Spezialisten Richard Steadman. Olic sollte noch am Montag in die USA fliegen. "Ich bin natürlich enttäuscht. Weil ich keine WM spielen musste, hatte ich gehofft, dass ich da würde weitermachen können, wo ich im ersten Jahr hier aufgehört habe. Ich hatte mir viel vorgenommen", sagte Olic.

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