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Vorstandschef: Diskussion über Hoeneß-Nachfolge im Januar

Wer kann Uli Hoeneß bei den Bayern ersetzen? Eigentlich keiner so richtig, denn der Manager sei die "Seele des FC Bayern", wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betont. Ab Januar will er mit dem Aufsichtsrat erste Gespräche führen, um dennoch einen geeigneten Nachfolger für Hoeneß zu finden, der dem Verein erhalten bleibt.

Karl-Heinz Rummenigge hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Manager Uli Hoeneß baldige Gespräche mit dem Kontrollgremium beim FC Bayern München angekündigt. "Im Januar werden wir konkret mit dem Aufsichtsrat diskutieren", sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Meisters in einem Interview mit der Zeitung "TZ". Hoeneß will sich bei der Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr als Nachfolger von Franz Beckenbauer zum Präsidenten wählen lassen und seinen Manager-Posten räumen.

"Es ist schwierig bis unmöglich, den Uli zu 100 Prozent zu ersetzen. Aber er ist ja nicht aus dem Verein. Er geht nur eine Tür weiter und wird intensiv weiter dabei sein", sagte Rummenigge und befand mit Blick auf die Nachfolger-Suche. "Der Kreis der Kandidaten ist natürlich sehr limitiert. Ganz wichtig ist der sportliche Part. Da ist er sehr nah am Trainer und an der Mannschaft. Das ist die wichtigste Komponente, die der Nachfolger bringen muss."

Auch im vereinseigenen "FCB.TV" betonte er, die "schwere Wahl": "Uli Hoeneß ist die Seele des FC Bayern, wir wissen, welche Verdienste er für diesen Club hat. Unter seiner Ägide ist der FCB stetig gewachsen. Umso schwerer wird die Nachfolgeregelung. Trotzdem werden wir diese Personalie lösen müssen."

DPA / DPA

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