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Brandrede von Thomas Müller "Ich will mich nicht für den Titel entschuldigen müssen"


Thomas Müller hat die Faxen dicke. Die Kritik nach dem Algerien-Spiel hält Deutschlands bester Torschütze für überzogen. In harschen Worten macht er seinem Ärger Luft.

Die scharfe Kritik an der Nationalmannschaft nach dem Achtelfinale gegen Algerien passt Thomas Müller überhaupt nicht. Deutschlands bester Torschütze macht seinem Ärger auf Sport1 und "Bild.de" Luft. "Ich will nicht Weltmeister werden und mich danach hinstellen müssen und sagen: Sorry, dass wir das Finale nur mit einem Tor Unterschied gewonnen haben", sagte Müller in einem emotionalen Statement.

Müller sagte, er könne nicht verstehen, warum das Algerien-Spiel so negativ gesehen werde: "Die inhaltliche Kritik nehmen wir gerne an. Wir haben Fehler gemacht auf dem Platz. Aber wir haben uns gegen Algerien 120 Minuten den Arsch aufgerissen. Wir haben ein Spiel, das eng war, gewonnen. Ich denke, es hatte viel damit zu tun, dass der Name des Gegners nicht so groß war. Aber das war keine Karnevalstruppe. Und natürlich ist es unser Anspruch, gegen Algerien zu gewinnen. Das haben wir auch getan – auch wenn es über Umwege war."

Müller beschwerte sich vor allem über die Kritik in Deutschland: "Man sollte sich nicht nach einem Sieg, für den wir uns alle den Arsch aufgerissen haben, entschuldigen müssen. Wenn andere Mannschaften in anderen Ländern das so machen, dann wird es als clever abgetan. Da schwärmt man dann noch: Das sind Dreckssäcke, die gewinnen so Spiele eben auch mal dreckig."

feh

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