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Nach dem WM-Halbfinale: So lästert Belgien über Frankreichs Fußball

Die Enttäuschung bei Belgien nach dem verpassten WM-Finale war groß. Thibaut Courtois und Eden Hazard konnten sich eine Spitze gegen ihren Gegner Frankreich nicht verkneifen.

Belgien ist nach dem WM-Aus enttäuscht

Belgien ist raus: Romelu Lukaku, Thibaut Courtois, Leander Dendoncker, Eden Hazard und Co-Trainer Thierry Henry sind enttäuscht.

Getty Images

Belgien hat die Überraschung verpasst und ist im Halbfinale an Frankreich gescheitert. Enttäuschung nach einem verlorenen Spiel ist normal, doch die belgischen Stars Thibaut Courtois und Eden Hazard machtem ihrem Ärger über ihren Gegner und dessen Taktik auch gleich Luft. 

"Frankreich spielte Anti-Fußball", sagte Courtois der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad". Er habe nicht erwartet, dass ein Stürmer wie Olivier Giroud so weit entfernt vom Tor agieren würde. Es sei ihr Recht, so zu spielen, weil sie wüssten, dass die Belgier mit diesem Stil Schwierigkeiten hätten. "Aber das ist nicht schön anzuschauen. Diese Mannschaft war nicht besser als wir." Frankreich habe gut verteidigt, aber das sei alles. Kleinigkeiten hätten das Spiel entschieden. 

Courtois kritisiert Schiedsrichter-Leistung

Der Torwart vom FC Chelsea wurde in seiner Meinung von seinem Klub-Kameraden Hazard unterstützt. "Ich würde lieber mit diesem belgischen Team verlieren als mit diesem französischen gewinnen", sagte dieser. Courtois monierte mit Blick auf ein Foul an Hazard vor dem Strafraum, das der uruguayische Referee Andrés Cunha nicht geahndet hatte, der Schiedsrichter sei nicht gut gewesen. Die Franzosen hätten viel zu viel Zeit geschunden und der Schiedsrichter habe ein klares Foul an Hazard nicht gepfiffen. 

Nach dem Führungstreffer durch Samuel Umtiti zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen sich die Franzosen weit zurück und verteidigten tief. Frankreich trifft am Sonntag in Moskau im Finale auf den Gewinner des zweiten Halbfinales zwischen England und Kroatien. Belgien spielt am Samstag in Sankt Petersburg im Spiel um Platz Drei gegen den Verlierer des zweiten Halbfinales.

vit / DPA

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