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Von Kopfschmerzen geplagt Gehirntumor bei deutscher Paralympics-Siegerin Elena Krawzow festgestellt

Elena Krawzow gewann in Tokyo Gold bei den Paralympics
Elena Krawzow gewann in Tokyo Gold bei den Paralympics
© Marcus Brandt / DPA
Elena Krawzow hat einen Tumor in der linken oberen Gehirnhälfte. Die Paralympics-Siegerin von Tokio spricht von "zwei quälend langen Wochen", bis genauere Ergebnisse da sind.

Bei Paralympics-Siegerin Elena Krawzow ist bei einem MRT ein Gehirntumor festgestellt worden. Das teilte die 27 Jahre alte Schwimmerin am Samstag über ihre Social-Media-Kanäle mit. "Seit Tokio plagen mich Kopfschmerzen und Schwindelattacken", schrieb die Berlinerin. Nach vielen Terminen im Urlaub habe sie die Ursache abklären lassen wollen und ein MRT machen lassen. "Noch am Freitagabend bekam ich ein MRT mit Kontrastmittel und dann wurde es schon recht klar, es ist ein Tumor in der linken oberen Gehirnhälfte", teilte Krawzow mit.

Am vergangenen Sonntag sei sie kurzzeitig in der Berliner Charité stationär aufgenommen worden, am Montag folgte eine Gewebeprobe. "Jetzt heißt es, zwei quälend lange Wochen abwarten, bis alle Ergebnisse da sind", schrieb die Paralympics-Siegerin von Tokio.

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Paralympics-Team wünscht Elena Krawzow alles Gute

"Diese Nachricht nimmt uns alle sehr mit, und dennoch sind wir voller Hoffnung, dass alles gut ausgeht", wünschte das deutsche Paralympics-Team. "Liebe Elena, wir sind mit unseren Gedanken und den besten Wünschen bei dir. Bleib stark!" Die Schwimmerin hat alle ihre Termine bis auf Weiteres abgesagt.

Krawzow kam 2005 als Spätaussiedlerin mit ihren Eltern aus Kasachstan nach Deutschland. Sie leidet seit früher Kindheit unter der Erb-Erkrankung Morbus Stargardt, die die Sehfähigkeit stark einschränkt.

fin DPA

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