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Fit hüpfen mit Kangoo Jumps: So finden Sie die passenden Springschuhe

Kangoo Jumps
Kangoo Jumps liegen unter Fitness-Fans voll im Trend
© Luda311 / Getty Images
Die Idee von Sprungfedern unter den Schuhen ist Jahrzehnte alt, erlebt unter der Bezeichnung Kangoo Jumps aktuell aber einen echten Hype. Was Sie über den Sport wissen sollten.

Kalorien verbrennen, Körperspannung und Koordination verbessern und das Herz-Kreislaufsystem in Schwung bringen: Das Springen auf gefederten Untergründen gilt schon lange als effektives Fitnessprogramm. Bereits in den 1990er-Jahren entstand daraus die Idee, Schuhe zu entwickeln, die diesen Effekt auch abseits von Trampolin und Co. ermöglichen, unter anderem um eine gelenkschonende Alternative zum Joggen zu kreieren. Der Schweizer Denis Naville taufte das aus diesem Ansatz entwickelte Produkt auf die Bezeichnung Kangoo Jumps.

Kangoo Jumps: Später Hype

Obwohl die gefederten Stiefel seit Jahrzehnten verfügbar sind und ihre positiven Auswirkungen auf den Körper wissenschaftlich untersucht und bestätigt wurden, hat sich erst in den vergangenen Jahren ein echter Hype um das Thema entwickelt. Heute steht Kangoo Jumps nicht nur für die Marke der originalen Springschuhe, sondern auch synonym für einen auf den Stiefeln aufbauenden Fitnesstrend.

Gelenkschonendes Fitnessgerät

Der richtet sich an Menschen fast jeden Alters und Fitnesslevels und wird oft unter Anleitung in Innenräumen durchgeführt. Dabei werden klassische Kardio- und Gymnastik-Workouts um den Aspekt der federnden Schuhe ergänzt. Das treibt einerseits den Puls stärker in die Höhe und beansprucht die Muskeln noch stärker, andererseits fällt die Belastung für Gelenke und Knochen geringer aus, sodass selbst Menschen mit Beeinträchtigungen oft an entsprechenden Kursen teilnehmen können.

Auch für Outdoor-Einsatz geeignet

Die an Inline-Skates erinnernden Stiefel eignen sich in der Regel aber ebenso für den Außeneinsatz und können auch abseits fester Übungsprogramme für Sport und Spaß verwendet werden. Sie steigern etwa die Effizienz von Lauftrainings und entlasten dabei gleichzeitig Knie und Fußgelenke, laden aber auch dazu ein, aus purem Spaß an der Freude durch die Weltgeschichte zu hopsen.

Es müssen keine Originale sein

Neben den Originalen von Kangoo Jumps gibt es die auch als Kanguru- oder Mondschuhe bekannten Stiefel mittlerweile von diversen Herstellern. Die sind oft sehr ähnlich aufgebaut, aber bisweilen etwas günstiger und oft auch in ausgefalleneren Farbvarianten erhältlich. Während die klassischen Kangoo Jumps primär in Schwarz verkauft werden, bieten andere Marken auch Ausführungen in Pink oder Blau an.

Kangoo Jumps nach Körpergewicht auswählen

Neben der richtigen Größe sollten Sie beim Kauf auf die Belastbarkeit der Schuhe achten. Insbesondere Kinder und Menschen mit einem Gewicht jenseits der 90-Kilogramm-Marke sollten zu Modellen greifen, die auf ihre Körpermaße zugeschnitten sind. Leichte Personen benötigen Stiefel mit geringerer Federspannung, um überhaupt einen Sprungeffekt erzeugen zu können.

Für Erwachsene mit höherem Körpergewicht hingegen hat Hersteller Kangoo Jumps die Pro-Modelle mit deutlich verstärkter Federung im Programm. Die sind bis zu einem Gewicht von 125 Kilogramm belastbar, während die Standardmodelle meist auf Personen zwischen 30 und 95 Kilogramm ausgelegt sind.

Verwechslungsgefahr: Kangoo Jumps vs. Sprungstelzen

Nicht verwechseln sollten Sie Kangoo Jumps mit sogenannten Sprungstelzen. Die werden irreführenderweise ebenfalls bisweilen als Känguru-Schuhe angeboten, sind aber auf deutlich höhere Sprünge ausgelegt und in ihrer Nutzung sehr viel gefährlicher als die einfachen Federschuhe.

Sie unterscheiden sich deutlich durch den Federmechanismus. Anstelle der ellipsenförmigen Kunststoffkonstruktion der Kangoo Jumps haben sie meist einen metallenen Mechanismus mit einer sehr kleinen Standfläche, auf der es zu balancieren gilt. Mit viel Übung und passender Schutzausrüstung sind aber auch diese Modelle ein spannendes Freizeitgerät.

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