Formel 1 in Monaco
Ferrari-Sorgen: Teamchef in Klinik, Dämpfer im Training

Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur muss in einer Klinik behandelt werden. Foto: David Davies/PA Wire/dpa
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In Monte-Carlo rechnet sich Ferrari gute Chancen auf den ersten Sieg in dieser Formel-1-Saison aus. Doch erst ziehen Ärzte den Teamchef aus dem Verkehr, dann läuft es auch im Training nicht nach Plan.

Schreck für das Formel-1-Team von Ferrari: Teamchef Frédéric Vasseur muss den Tag der Qualifikation für das Monaco-Rennen in einer Klinik verbringen. Der 58-Jährige werde nach einigen Tests weiter zur Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung bleiben, teilte die Scuderia am Tag vor dem sechsten Saisonlauf in Monte-Carlo mit. Weitere Details zum Hintergrund der ärztlichen Entscheidung werde das Team nicht veröffentlichen, hieß es weiter. 

„Wir wünschen Fred eine schnelle Erholung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen“, ließ Ferrari in dem Statement wissen. Der Franzose Vasseur ist seit Anfang 2023 Teamchef beim erfolgreichsten Rennstall der Formel-1-Geschichte. An der Boxenmauer dürfte er vorerst von seinem Stellvertreter Jerome d'Ambrosio, einem früheren Formel-1-Piloten aus Belgien, vertreten werden.

Antonelli düpiert Ferrari-Duo im Abschlusstraining

Nach starken Auftritten im Freitagstraining waren die Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton als Top-Favoriten für den Sieg in Monte-Carlo gehandelt worden. In der abschließenden Übungseinheit vor der heutigen Qualifikation (16.00 Uhr/RTL und Sky) versetzte der WM-Führende Kimi Antonelli diesen Hoffnungen aber einen Dämpfer. 

Der Mercedes-Pilot aus Italien sicherte sich die Bestzeit, mehr als drei Zehntelsekunden vor Leclerc und Hamilton. Nach einem Crash von Haas-Fahrer Oliver Bearman wurde das Training für mehrere Minuten unterbrochen, bis das am Heck demolierte Auto von der Strecke entfernt und die Schäden an den Leitplanken beseitigt waren. 

Die Startplatzjagd ist in Monaco noch wichtiger als bei anderen Rennen, weil Überholen auf dem engen Stadtkurs fast unmöglich ist. In der WM-Wertung liegt Antonelli 43 Punkte vor Teamkollege George Russell an der Spitze. Leclerc und Hamilton folgen auf den Plätzen drei und vier.

dpa

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