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Olympia 2018 in Garmisch: Bald wieder Friede mit den Bauern?

Im Grundstücksstreit der bayerischen Olympia- Macher mit zahlreichen Garmischer Bauern zeichnet sich eine baldige Lösung ab. "Wir versuchen, das diese oder nächste Woche unter Dach und Fach zu bringen", sagte der bayerische Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) am Montag in München.

Im Grundstücksstreit der bayerischen Olympia- Macher mit zahlreichen Garmischer Bauern zeichnet sich eine baldige Lösung ab. "Wir versuchen, das diese oder nächste Woche unter Dach und Fach zu bringen", sagte der bayerische Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) am Montag in München einen Tag vor Abgabe der offiziellen Bewerbungsdokumente für die Olympischen Winterspiele 2018 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC). In einem Brandbrief an IOC-Präsident Jacques Rogge hatten 59 Landwirte Ende Dezember bekräftigt, ihr Land im Schneepark Garmisch-Partenkirchen nicht für die Spiele zur Verfügung zu stellen.

Der Platz wird aber benötigt, um Wettbewerbe durchführen und nötige Funktionsflächen bereitstellen zu können. Die wenige Tage zurückliegende Einigung mit den Grundstücksbesitzern für die Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen Mitte Februar biete Spielraum für weitere Verhandlungen, sagte Schneider. "Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir sind sehr zuversichtlich, eine Lösung zu finden."

Das knapp 400 Seiten umfassende Bid Book soll die IOC-Mitglieder mit seinen Inhalten von der bayerischen Landeshauptstadt überzeugen und die Konkurrenz aus Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) ausstechen. Rund ein halbes Jahr vor Vergabe der Spiele am 6. Juli in der südafrikanischen Hafenstadt Durban müssen dem IOC 100 Exemplare des Bid Books in englischer und französischer Sprache vorgelegt werden. Gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land bewirbt sich München um das Großereignis in acht Jahren.

DPA / DPA

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