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Olympische Spiele 2012: US-Schwimmstar Phelps gibt vor Olympia-Quali Rätsel auf

Bei seinen letzten Spielen wollte Michael Phelps seinen historischen Olympia-Rekord eigentlich nicht mehr toppen. Doch nun hat sich der Superstar bei den US-Trials für sieben Strecken gemeldet - ebenso wie Rekord-Konkurrent Ryan Lochte.

Blufft Michael Phelps oder will er wirklich seine historischen acht Olympiasiege von Peking noch einmal toppen? Kurz vor Beginn der amerikanischen Olympia-Qualifikation deckte der Schwimmstar ebenso wenig seine Karten auf wie sein Hauptkonkurrent Ryan Lochte. Dass der 14-malige Olympiasieger Phelps bei den US-Trials in Omaha/Nebraska von diesem Montag an wirklich alle seine gemeldeten sieben Einzelstrecken schwimmt ist beinahe so unglaublich wie die elf avisierten Starts Lochtes.

Phelps machte sich bei einer Pressekonferenz am Samstag einen Spaß daraus, die bohrenden Fragen der Reporter nichtssagend zu beantworten. Er habe noch Zeit, noch sei nichts entschieden. Wann er seinen Schnauzbart angehe, wollte die Medienschar wissen? "Wenn ich ihn abrasiere. Falls ich das ankündige, hieße das ja, dass ich die 400 Meter Lagen schwimme", sagte er lachend.

In der Tat ist ein erstes mögliches Aufeinandertreffen zwischen Phelps und Lochte im Lagen-Finale über 400 Meter am Montagabend (Ortszeit) eine der spannendsten Fragen dieser Trials. Nach seinem Olympiasieg 2008 hatte Phelps bekannt, sich "nie mehr" diese kraftraubende Strecke anzutun - doch die Aussicht lockt, als erster Schwimmer dreimal in Serie auf einer Strecke Olympiasieger zu werden. Eigentlich wollte Phelps bei seinen letzten Spielen sich nicht mehr ein Marathon-Programm aufhalsen.

Phelps' Programm ist eigentlich nicht zu bewältigen

Nach den schwächeren Jahren 2009 und 2010 scheint sein Kampfgeist aber wieder geweckt, zuletzt hat Phelps so hart trainiert wie selten zuvor. "Ryan hat mich zuletzt bei Großereignissen immer wieder platt gemacht", sagte Phelps über den fünfmaligen Weltmeister von 2011. "Michael ist und bleibt der weltbeste Schwimmer. Ich werde mit dem Medaillenzählen nicht anfangen", sagte der dreimalige Olympiasieger Lochte lächelnd.

Phelps fasst neben beiden Lagenstrecken die 100 und 200 Meter Freistil sowie Schmetterling und überraschend auch die 200 Meter Rücken gegen Weltmeister Lochte ins Auge. Ob er wirklich alles auch schwimmt, scheint schwer vorstellbar. Immerhin stehen in London auch alle drei Olympia-Staffeln für ihn an. Weltmeister Lochte wird der Hauptgegner von Phelps über die Lagen- und die Rücken-Strecke sein. Darüber hinaus steht er über 50, 100, 200, 400 Meter Freistil, 100 Meter Brust, 100 und 200 Meter Rücken und Schmetterling in den Meldelisten - ein eigentlich nicht zu bewältigendes Programm.

Phelps hatte sich vor vier Jahren als 14-facher Olympiasieger zum erfolgreichsten Olympioniken aufgeschwungen. Ein Ziel bleibt ihm: Die sowjetische Turnerin Larissa Latynina hat es bei den Spielen 1956 bis 1964 auf 18 Olympia-Medaillen gebracht (9/5/4). Phelps verbuchte bisher 16 (14/0/2), Lochte hat bislang sechs gewonnen (3/1/2).

Marc Zeilhofer und Heiko Oldörp, DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.