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Rodeln: Felix Loch nimmt Kurs aufs Podium

Rennrodler Felix Loch liegt nach der Hälfte der Läufe klar in Führung. In Sotschi könnte er seinen Gold-Coup aus Vancouver wiederholen. Ein anderer deutscher Rodler hat dagegen keine Chancen mehr.

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hat Rodel-Olympiasieger Felix Loch bei den Winterspielen in Sotschi Kurs auf seinen zweiten Gold-Triumph genommen. Der 24-Jährige verdrängte am Samstag mit einem fulminanten zweiten Lauf in der Olympia-Eisrinne von Krasnaja Poljana den führenden Russen Albert Demtschenko auf den zweiten Platz. Bei knapp drei Zehntelsekunden Vorsprung darf Loch nun am Sonntag auf seinen zweiten Coup bei Winterspielen hoffen. "Es heißt, noch zwei Mal sauber runterfahren", gab der Berchtesgadener die weitere Gold-Marschroute aus.

Den dritten Platz erreichte der zweimalige Olympiasieger Armin Zöggeler. Der Italiener fährt mit bereits deutlichem Rückstand seiner sechsten Medaille bei Winterspielen entgegen. Andi Langenhan verbesserte sich im zweiten Durchgang und hat als Vierter zumindest noch Chancen auf Bronze. Dagegen liegt David Möller auf Platz 14 weit abgeschlagen zurück.

David Möller ohne Medaillenchance

Mit gelöstem Gesichtsausdruck winkte Loch als Führender in die TV-Kameras und zeigte den erhobenen linken Daumen. "Im ersten Lauf waren ein paar Kleinigkeiten drin, die nicht optimal waren. Der zweite Lauf war dann richtig okay", analysierte der viermalige Weltmeister, der sich aber noch nicht in Sicherheit wähnte: "Allerdings hatte Albert auch einen richtigen Bock."

Dagegen ist für Möller der Traum von der zweiten Olympia-Medaille nach Silber 2010 bereits am ersten Tag geplatzt. Der Thüringer leistete sich wie schon im Training in der Bahn mehrere Fehler und lag aussichtslos zurück. "Ich hätte mir gewünscht, ernsthafter in den Medaillenkampf eingreifen zu können. Jetzt hilft nur noch ein Bierchen über Nacht", sagte Möller nach seinem "verkorksten Rennen".

tkr/DPA / DPA

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