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Wendl/Arlt siegen: Doppelsitzer setzen Gold-Rausch der Rodler fort

Deutschlands Rodler sind nicht zu schlagen: Nach Felix Loch und Natalie Geisenberger in den Einzeln hat auch der Doppelsitzer Wendl/Arlt Gold gewonnen - der sechste deutsche Olympiasieg in Sotschi.

Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben für die deutschen Rodler bei den Winterspielen von Sotschi das dritte Gold im dritten Rennen eingefahren. Einen Tag nach dem Triumph von Teamkollegin Natalie Geisenberger waren auch die amtierenden Weltmeister im Sanki-Sliding-Centre von Krasnaja Poljana nicht zu schlagen. Mit seinem Sieg beim Olympia-Debüt beendete der Bayern-Express am Mittwoch auch die zwölf Jahre lange Siegflaute der traditionell starken deutschen Doppelsitzer. Toni Eggert und Sascha Benecken erreichten Rang acht.

Hinter Wendl/Arlt konnten auch die Österreicher jubeln: Die zweimaligen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger holten Silber, Dritte wurden die Letten Andris und Juris Sics. Die Russen gingen wie schon bei den Frauen leer aus.

Den Grundstein für ihren Gold-Coup legten Wendl/Arlt im ersten Durchgang. Wie schon im Training kamen sie am besten mit der anspruchsvollen Eisrinne zurecht und durften sich dank eines Bahnrekords schon zur Renn-Halbzeit über ein beruhigendes Polster freuen. Im entscheidenden Lauf ließen die Seriensieger dann nichts mehr anbrennen - am Ende stand vor der Team-Staffel am Donnerstag das nächste Gold für die deutschen Rodler.

dho/DPA / DPA

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