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Zuschauer in Aufregung Schwimmen die Olympia-Stars etwa nackt?


Bei den Olympischen Spielen in Rio ziehen die Turmspringer plötzlich ganz viele neue Fans an. Denn die jungen Athleten präsentieren sich scheinbar im Adamskostüm dem Publikum. Ein trügerischer Eindruck.

Viele Menschen wundern sich derzeit, warum das Wasser in den Sprungbecken Rios plötzlich grün wird. Doch andere beschäftigen sich mit einer ganz anderen Frage: Starten die Olympia-Turmspringer etwa nackt? Bei Twitter kursieren Bilder der männlichen Sprungakrobaten, die sich scheinbar im Adamskostüm dem TV-Publikum präsentieren, und sorgen natürlich für Begeisterung.

Durchtrainierte, junge Körper, von denen das grüne Wasser des Sprungbeckens abperlt - wer sieht das nicht gern? Doch wie so oft, sind auch in diesem Fall die Fersehbilder trügerisch. Denn natürlich treten die Olympioniken nicht gänzlich nackt an. Die Banner mit den Namen und Punkten der Sportler, die von TV-Sendern über die Aufnahmen gelegt werden, lassen nur diesen Eindruck entstehen. Sie verdecken die kleinen Schwimmhöschen der Turmspringer und zaubern ein verführerisches Trugbild. Und für so manche Zuschauerin sind die vermeintlich nackten Sportler das Highlight dieser Sommerspiele.

Weibliche Olympia-Zuschauer absolut begeistert

"Meine liebste Olympia-Sportart ist wohl Turmspringen", schreibt etwa eine Twitter-Nutzerin. "Das beste an Olympia sind die Augenblicke, wenn der Balken die Schlüpfer der Schwimmer und Springer verdeckt und sie nackt aussehen", schwärmt eine andere.

Tom Daley sorgt für Schlagzeilen

Auch der vermeintlich nackte britische Synchronspringer Tom Daley erfreut sich beim weiblichen Publikum großer Beliebtheit - schon bei den Olympischen Spielen in London 2012. Übrigens war es von Daley, der als erster den plötzlichen Farbwechsel des Wassers im Olympischen Sprungbecken öffentlich machte. Auf Twitter postet er ein Bild des Beckens, das deutlich den Kontrast zum blau strahlenden Becken der Wasserballer zeigte. "Hmm... was ist passiert?", schrieb er dazu.

Inzwischen hat sich auch das Becken der Wasserballer grün verfärbt. Doch mittlerweile ist das Rätsel für den seltsamen Farbwechsel gelöst. Eine Kombination verschiedener Faktoren dürfte dafür gesorgt haben: Eine defekte Umwälzanlage, Algen, insgesamt ein zu hoher pH-Wert. Eine gesundheitliche Gefahr für die Athleten soll es laut dem Organisationskomitee nicht geben. Doch die Sportler klagen über Augenschmerzen.

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ivi

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