Bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille zu holen, ist der Traum eines jeden Wintersportlers. Auch die deutschen Athleten dürfen sich Hoffnungen auf Podestplätze machen. Im Bob, Rodeln und Skeleton gehören die Deutschen zu den Favoriten, aber auch in anderen Disziplinen sind Top-Platzierungen möglich – das haben die Wettkämpfe bereits gezeigt. Skispringer Philipp Raimund gelang mit seinem Überraschungssieg der wohl größte Coup bisher.
Mit insgesamt 435 olympischen Medaillen, davon 162 Goldmedaillen, führt Deutschland den ewigen Medaillenspiegel an. Bei den letzten Winterspielen in Peking vor vier Jahren konnten die Deutschen immerhin zwölf Goldene abräumen. Ob sich dieser Erfolg wiederholen oder gar toppen lässt, wird sich zeigen. Es bleibt den Sportlern noch Zeit bis zum 22. Februar.
Zwist um marode Olympia-Medaillen
Die diesjährigen Medaillen sind allerdings nur mit Vorsicht zu genießen. Einmal zu überschwänglich gejubelt, schon sind sie kaputt. Gleich mehrere Athleten mussten erleben, wie sich ihre Medaille vom Halsband löste. Die Skiläuferin Breezy Johnson, Langläuferin Ebba Andersson und Biathlet Justus Strelow gehören zu den Unglücklichen mit den zerlegten Medaillen. Der Veranstalter spricht von einem Materialproblem.
Und auch der jeweilige Wert der Medaillen unterscheidet sich stark. Die Goldmedaille aus Feinsilber und Feingold hat in etwa einen Materialwert von 1800 Euro, die Silbermedaille aus Feinsilber kommt auf etwa 1000 Euro. Für eine Bronze-Medaille aus Kupfer bekäme man mancherorts allerdings nicht einmal mehr einen Kaffee im Tausch – sie ist nur etwa vier Euro wert.