Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.
Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabei
Insgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.
Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:
Hofmeister stürzt: Snowboarder verpassen Medaille
Rodel-Ikone Georg Hackl hat Klinik nach Sturz verlassen
Hackl ist mittlerweile zurück im olympischen Dorf, eine Operation ist laut dem österreichischen Verbandsarzt Stefan Neuhüttler nicht notwendig. "Die Schulter wurde fixiert, Georg hat schmerzmildernde Medikamente bekommen und ist bereits wieder bei der Mannschaft", sagte Neuhüttler.
„Ich habe am Weg zu meinem Beobachtungsplatz am Steg neben der Rodelbahn Hindernisse überwinden müssen, bin in eine Lücke dieses Steges geraten und in einen Schacht knapp zwei Meter in die Tiefe gestürzt. So gesehen hatte ich noch Glück im Unglück“Georg Hackl über sein Missgeschick
Deutsche Langläufer chancenlos – Klaebo gewinnt Gold
Emma Aicher gewinnt die erste Medaille für Deutschland
Die Ergebnisse des Ski Alpin der Frauen:
Gold: Breezy Johnson USA (1:36.10)
Silber: Emma Aicher (Deutschland) +0.04
Bronze: Sofia Goggia (Italien) + 0.59
Es sollte die große Krönung einer Ausnahmekarriere sein: Lindsey Vonn wollte mit 41 Jahren ein letztes Mal Gold holen. Doch schon bei der ersten kritischen Stelle ist Schluss. Vonn bleibt mit dem Arm an einer Fahne hängen, stürzt schwer. Mit verdrehtem Knie und hörbaren Schreien bleibt sie auf der Piste liegen.
Mit 41 Jahren will Rekord-Skifahrerin Lindsey Vonn es nochmal wissen – und tritt heute noch einmal bei Olympia an. Das letzte Mal, wie sei selbst erklärt. In einem emotionalen Post bei Instagram vom Samstag geht sie auf die Frage ein, die ihr immer wieder gestellt wird: Warum tut sie sich das an? In diesem Alter, mit einem fehlenden Kreuzband, aber einem künstlichen Kniegelenk und obwohl sie auch außerhalb des Sports ein erfülltes Leben hat, wie sie selbst betont. "Die Antwort ist einfach: Ich liebe Skirennen."
Sie könne kein gutes Ergebnis garantieren, betont sie. Doch wenn die Chancen am schlechtesten stünden, hole sie in der Regel das Beste aus sich heraus, gibt sie sich kämpferisch. "Egal, was passiert, ich habe bereits gewonnen."
Ein ausführliches Porträt über Vonn und ihr letztes Rennen, finden Sie hier.
Krawalle bei Demonstration gegen ICE-Beamte in Mailand
Paolo Petrecca hatte unter anderem die bekannte, italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Star Mariah Carey verwechselt. Als Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella eingeblendet wurde, hielt der Kommentator die daneben stehende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für Mattarellas Tochter Laura. Gegen Ende der Show wurde das olympische Feuer von drei Volleyballerinnen und drei Volleyballern – darunter amtierende Doppel-Weltmeister und Olympiasiegerinnen – aus dem Stadion getragen, doch Petrecca erkannte nur eine der Spielerinnen. Peinlich.