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Axel Schulz: War was?

Kirmesboxer Axel Schulz kann sich an seinen peinlichen Auftritt vom letzten Wochenende nicht mehr erinnern. Erst nach dem Kampf unter der Dusche sei er wieder zu sich gekommen, sagt der "Weiche Riese" jetzt.

Eine Woche nach seinem gescheiterten Comeback hat Box-Profi Axel Schulz Erinnerungslücken an den Kampf gegen Brian Minto (USA) eingeräumt. Von dem Moment an, als er den Tunnel betreten habe, der ihn zum Ring führt, sei "alles weg" gewesen. "Ich erinner’ mich nur noch, wie ich nach dem Kampf unter der Dusche stehe", sagte der 38 Jahre alte Schwergewichtler der Bild am Sonntag.

Axel Schulz hatte den Fight gegen den Amerikaner am 25. November vor 12 000 Zuschauern in Halle/ Westfalen durch technischen K.o. in der sechsten Runde verloren und war von seinem elf Zentimeter kleineren Kontrahenten dabei regelrecht verprügelt worden. Neben einigen Blessuren im Gesicht trug der Frankfurter dabei auch einen Nasenbeinbruch davon.

Wie es weitergeht, weiß der der in allen seinen großen Kämpfen gescheiterte Boxer noch nicht. Er habe in den vergangenen Monaten alles richtig gemacht. "Nur im Ring habe ich versagt. Der Scheiß ist nur, dass genau das hängen bleibt bei den Leuten", sagte Schulz. Boxen will er aber nicht mehr. Das hatte er bereits unmittelbar nach seinem neuerlichen sportlichen Desaster erklärt.

DPA/kbe

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