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Basketballsaison gerettet NBA legt Tarifstreit nach 149 Tagen bei


Basketball-Fans auf der ganzen Welt können aufatmen: Die Saison in der nordamerikanischen Profiliga NBA ist offenbar gerettet. Nach einem 149-tägigen Arbeitskampf kündigten Clubbesitzer und Spieler das Ende der Auseinandersetzungen an.

Die Basketball-Saison in der nordamerikanischen Profiliga NBA ist offenbar gerettet. Nach einem 149-tägigen Arbeitskampf kündigten Clubbesitzer und Spieler am Samstag das Ende des Arbeitskampfes an. Allerdings müssen beide Seiten dem neuen Tarifvertrag noch zustimmen. Die neue Vereinbarung war nach 15-stündiger Verhandlung am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in New York geschlossen worden. "Wir haben eine vorläufige Vereinbarung" sagte NBA-Commissioner David Stern.

"Wir sind optimistisch, dass die NBA-Saison am 25. Dezember mit drei Spielen beginnt", erklärte Stern auf einer Pressekonferenz. Das Eröffnungsspiel der dann auf 66 Begegnungen pro Team verkürzten Spielzeit könnten Meister Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki gegen Finalgegner Miami Heat bestreiten.

Es ging um die Verteilung der Gesamteinnahmen

Die Gespräche zwischen Clubbesitzern und Spielern waren am 14. November ergebnislos abgebrochen worden. Der Lockout, also die Aussperrung der Spieler, hatte am 1. Juli begonnen. Urspsrünglich hatte die NBA-Saison am 1. November beginnen sollen.

Bis zur endgültigen Einigung müssen Spieler und Clubbesitzer allerdings noch einige rechtliche Dinge klären. Billy Hunter, der Vorsitzende der Spielergewerkschaft, stellte fest: "Wir sind zuversichtlich, dass die Spieler den Vorschlägen zustimmen". In dem Tarifstreit ging es um die Verteilung der Gesamteinnahmen in Höhe von rund vier Milliarden Dollar.

che/DPA DPA

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