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Boxen: Klitschko lässt Johnson keine Chance

Vitali Klitschko wird wieder um die Weltmeisterschaft kämpfen. Der Profi gewann im New Yorker Madison Square Garden gegen Kirk Johnson durch technischen K.o. in der 2. Runde.

Schwergewichtler Vitali Klitschko wird nächstes Jahr wieder um die Weltmeisterschaft des World Boxing Councils (WBC) kämpfen. Der Profi aus dem Hamburger Universum Boxstall gewann in der Nacht zum Sonntag vor knapp 11.000 Zuschauern im New Yorker Madison Square Garden den WM-Ausscheidungskampf gegen Kirk Johnson (Kanada) durch technischen K.o. in der 2. Runde. Für den 32-jährigen Ukrainer war es der 33. Sieg im 35. Profikampf. Johnson zog zum zweiten Mal in 37. Fights den kürzeren.

Klitschko dominierte den Kampf von Beginn an und hielt den Kanadier mit seiner größeren Reichweite und seiner langen Geraden erfolgreich auf Distanz. Nach ersten Wirkungstreffern am Anfang der zweiten Runde schickte Klitschko seinen Gegner dann nach 2:54 Minuten mit einer Rechts-Links-Kombination endgültig auf die Bretter.

Vorprogramm gestrichen

Im Duell um die WBC-Krone wird der ältere Klitschko-Bruder bis spätestens Juni erneut Titelverteidiger Lennox Lewis herausfordern, vorausgesetzt der Brite setzt seine Karriere fort. Legt er seinen Titel nieder, würde Klitschko auf den Weltranglisten-Zweiten des WBC, Corrie Sanders, treffen. Gegen den Südafrikaner hatte sein Bruder Wladimir im März den WM-Titel nach WBO-Version durch K.o. in der 2. Runde verloren. Vitali Klitschko verlor gegen Lewis im Juni das erste WM-Duell durch verletzungsbedingten Abbruch nach der 6. Runden.

Klitschkos Stallgefährten Steven Küchler (Leipzig) und Mario Veit (Cottbus) indes waren umsonst in New York. Ihre Kämpfe, die im Vorprogramm stattfinden sollten, wurden abgesagt. Weltergewichtler Küchler, in vier Profikämpfen ungeschlagen, erhielt aus Vorsichtsgründen keine Boxlizenz, nachdem bei ihm medizinischen Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren. Supermittelgewichtler Veit (41 Siege/1 Niederlage) boxte nicht, weil sein Gegner durch den Wintereinbruch an der US-Ostküste nicht anreisen konnte.

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