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Leichtathletik-WM: Leipzigerin Cindy Roleder holt WM-Silber über 100 Meter Hürden

Am Ende war nur eine Konkurrentin schneller: Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking ist die Leipzigerin Cindy Roleder über die 100 Meter Hürden zu Silber gelaufen. Gold ging an Danielle Williams aus Jamaica.

Cindy Roleder kann ihren zweiten Platz selbst kaum glauben

Cindy Roleder kann ihren zweiten Platz selbst kaum glauben

Die Leipzigerin Cindy Roleder hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking überraschend Silber gewonnen. Die EM-Dritte von 2014 musste sich in Peking nur der Jamaikanerin Danielle Williams geschlagen geben. Sie holte Gold in 12,57 Sekunden, Roleder rannte in 12,59 Sekunden persönliche Bestzeit. Dritte wurde die Weißrussin Alina Talay in 12,66.

"Ich kann es gar nicht fassen. Das war ein Hammerrennen!", meinte Roleder im ZDF-Interview. "Ich glaube, das war das Rennen meines Lebens."

Mit einem fabelhaften Endspurt schob sich Roleder noch vom fünften auf den zweiten Platz vor. Es war die sechste Medaille bei diesen Titelkämpfen für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und diese kam ähnlich überraschend wie Bronze für 3000-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Felicitas Krause. 

Bitterer Abend für Amerikanerinnen

Ganz bitter endete der Abend für die Amerikanerinnen, die die Saison im Hürdensprint bisher dominiert hatten. Erst stürzte die Favoritin Dawn Harper Nelson schon nach wenigen Metern des ersten Halbfinallaufs. Dann leistete sich Kendra Harrison nur ein Rennen später einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Und Titelverteidigerin Brianna Rollins ging als Vierte des Endlaufs ebenfalls leer aus.

and / DPA
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