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Danny MacAskills Film "Epecuén": Stunt-Biker turnt auf Ruinen

Faszinierende Kulisse, atemberaubende Tricks: Wenn Trail-Biker Danny MacAskill seinem Job nachgeht, ist das immer auch ein filmisches und sportliches Kunstwerk. Sein Video "Epecuén" reiht sich da ein.

Vier Millionen Klicks in nur drei Wochen: Mit seinem vorherigen Video "Imaginate" sorgte Trail-Biker Danny MacAskill für einen Youtube-Hit. Gleiches dürfte dem 28-jährigen Schotten auch mit seinem neuen Film "Epecuén" gelingen - an faszinierenden Bildern und für den Normalmenschen völlig unmöglichen Stunts mangelt es dem etwas über zehnminütigen Streifen jedenfalls nicht. Der Netzgemeinde scheint MacAskills Auftritt schon jetzt gut zu gefallen: Allein in den ersten beiden Tagen nach Veröffentlichung riefen gut 500.000 Personen das Video auf - Tendenz rasant steigend.

Tricks in unwirklich anmutenden Ruinen

Ein Grund dafür dürfte auch die einzigartige Kulisse sein, die Regisseur Dave Sowerby für das Projekt ausgewählt hat. So entführt MacAskill die Zuschauer in die ehemalige Touristenstadt Epecuén in Argentinien - genauer gesagt in deren unwirklich anmutenden Ruinen. 1985 hatten ungewöhnlich starke Regenfälle über Wochen dafür gesorgt, dass die Stadt nach mehreren Dammbrüchen binnen weniger Stunden für 25 Jahre gänzlich unter Wasser verschwand. Erst seit ein paar Jahren zieht sich das Wasser wieder zurück und gab so die völlig zerstörten und größtenteils mit einer Salzkruste überzogenen Reste Epecuéns frei. Genau die bilden die Kulisse für MacAskills beeindruckende Fahrrad-Tricks, mit denen er seit Jahren nicht nur eingefleischte Radfans verzückt. "Epecuén ist ein Ort, der mich gleich inspiriert hat, als ich vor ein paar Jahren im Internet Bilder davon gesehen habe. Ich wusste, ich musste dahin gehen und einen Film machen. Ich wollte der Erste sein, der in dieser unglaublichen und vergessenen Stadt fährt", sagte MacAskill. Es hat sich wieder einmal mehr als gelohnt.

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