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Eishockey Deutschland verliert knapp gegen Tschechien


Einen Tag nach der 2:3-Niederlage gegen Tschechien musste sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auch im zweiten Aufeinandertreffen geschlagen geben. Mit dem gleichen Ergebnis - diesmal allerdings erst nach Penaltyschießen.

Wieder hatten die DEB-Cracks die Überraschung vor Augen, doch wie schon am Vortag scheiterten sie erneut knapp an Tschechien. Nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung vom Vortag gaben sie sich diesmal erst nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen.

Martin Buchwieser brachte die Gäste in Führung (19. Minute). Im zweiten Drittel drehten die Tschechen mit Kamil Kreps (23.) und Petr Tenkrat (35.) die Partie, doch wie schon am Vorabend gelang Verteidiger Christoph Schubert in Überzahl das 2:2 (44.). Im Shootout scheiterten alle deutschen Schützen, ehe Jan Kovar traf.

"Im ersten Drittel kamen wir sehr gut aus der Kabine und konnten eines der besten Drittel der letzten Spiele zeigen", sagte Kölliker, der auf die insgesamt vier Partien zuletzt gegen Russland und nun in Tschechien verwies, von denen Deutschland keine nach regulärer Spielzeit verlor. "Das ist eine sehr gute Leistung", meinte Kölliker.

Endras Garant für das knappe Ergebnis

Garant für den Achtungserfolg am Samstag war auch Torhüter Dennis Endras: Der WM-Held von 2010 und derzeitige Goalie in Finnland stand in seinem ersten Länderspiel seit Mai 2011 zumeist sicher und rechtfertigte Köllikers Vertrauen. Der Schlussmann habe "überragend gehalten", befand Kai Hospelt, der ebenso wie Patrick Reimer und Evan Kaufmann nach 65 Minuten im finalen Penaltyschießen scheiterte.

Trainer Kölliker hatte seine Angriffs- und Abwehrformationen etwas umgestellt und dabei unter anderem Buchwieser in die vierte Reihe beordert. Kurz vor der ersten Pause war der Münchner erfolgreich. Im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber effektiver, das 1:2 kassierten die Deutschen in Unterzahl. Als sich aber auch die Tschechen dezimierten, kam der Auftritt von Schubert: Der Hamburger besorgte genauso wie knapp 24 Stunden zuvor im Powerplay das 2:2.

DEB-Team beschwört den starken Charakter

"Wir sind wieder zurückgekommen nach einem Rückstand, das zeigt unseren Charakter", betonte der Wolfsburger Verteidiger Christopher Fischer. "Ich finde, dass wir auch ein kleines bisschen besser gespielt haben als am Freitag."

Indes nominierte Kölliker den Ingolstädter Thomas Greilinger und Florian Ondruschka von den Straubing Tigers für die anstehenden Testpartien am nächsten Samstag und Sonntag gegen Dänemark nach. Bei den beiden knappen Niederlagen fehlte das Duo, das erst in dieser Woche im DEL-Halbfinale ausgeschieden war. Ansonsten werde es keine Änderungen geben, sagte Kölliker. Auf die Spieler der Final-Teams aus Berlin und Mannheim muss der Trainer aber noch länger verzichten.

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