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Eishockey: Scorpions mit dem nächsten Sieg

Mit einer 2:3-Niederlage bei den Hannover Scorpions haben die Straubing Tigers eine große Chance verspielt, sich aus eigener Kraft direkt für die Viertelfinalrunde der Playoffs zu qualifizieren. Für das abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle war es bereits der dritte Sieg in Folge.

Die Saison ist für die Hannover Scorpions eigentlich schon zu Ende, doch auf einmal haben sie das Siegergen wiederentdeckt und werden zu einem Faktor im Kampf um Playoff- und Preplayoffplätze.

Unter der Leitung von Daniel Piechaczek und Lars Brüggemann zeigte Hannover eine starke kämpferische Leistung und war am Ende verdienter 3:2-Sieger gegen die Straubing Tigers, die sich bereits sicher für die Playoffs qualifiziert haben.

Während Hannover auf Eric Regan, Paul Manning und Sachar Blank verzichten musste, fehlte bei Straubing Top-Goalie Barry Brust neben Florian Ondruschka, Michael Bakos, und Jean-Michel Daoust. Hannover dominierte von Anfang an das Geschehen, Straubing spielte besonders im ersten Drittel sehr fahrig und nervös. Und früh lief das Spiel gegen die Gäste, als Sascha Goc in Überzahl zum 1:0 traf (3.), abgefälscht von Andy Canzanello landete die Scheibe unhaltbar hinter Jan Guryca im Netz.

Sraubing findet nicht ins Spiel

Nur selten gelang es Straubing, sich vor dem gegnerischen Tor gefährlich in Szene zu setzen, und wenn es einmal glückte, verfügten die Scorpions in Dimitri Pätzold über einen sicheren Schlussmann.

Im torlosen Mitteldrittel konnte sich Straubing zwar steigern, zumal Hannover nicht mehr ganz so viel Zug zum gegnerischen Tor entwickelte, so kamen die Tigers auch zu deutlich größeren Spielanteilen, doch auch da strahlten sie nur selten Torgefahr aus.

Die Scorpions bauen die Führung aus

Mit einem Blitzstart gingen die Scorpions in den Schlussabschnitt. Jeff Hoggan hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und bediente Chris Herperger (41.) im Slot, der auf 2:0 erhöhen konnte. En Tip-In von Andy Canzanello (44.) wenige Minuten später ließ zwar noch einmal Hoffnungen aufkeimen. Doch angesichts der Spielschwäche der Tigers schien die Partie nach dem Treffer von David Sulkovski (46.) bereits früh entschieden.

Dennoch kam Straubing in der Schlussphase noch einmal bis auf einen Treffer heran, als Jan Guryca bereits das Tor verlassen hatte. Calvin Elfring (59.) konnte so auf 2:3 aus Sicht der Gäste verkürzen. Zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

Profiteure der Niederlage waren Hamburg und Düsseldorf, die weiter auf den Plätzen bleiben, die direkt für das Viertelfinale qualifizieren. Straubing muss sich nun in den verbleibenden Spielen gegen Berlin und Mannheim darum bemühen, zumindest das Heimrecht in den Preplayoffs zu sichern.

sportal.de / sportal

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