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Golf Ben Curtis triumphiert bei der Valero Texas Open


In den Golf-Geschichtsbüchern hatte sich Ben Curtis bereits 2003 verewigt, doch zuletzt lief nicht mehr viel zusammen. Als Pendler zwischen der US und der European Tour kämpfte er um Preisgeld und die Spielberechtigung als Profi.

Als Ben Curtis im Jahr 2003 die British Open gewann war das eine Sensation und ein historisches Ereignis. Bei seinem ersten Major-Start sicherte er sich gleich den Titel, das hatte vor ihm lediglich Francis Ouimet im Jahr 1913 geschafft. Im letzten Jahr gelang es übrigens auch Keegan Bradley bei der PGA Championship.

Nach diesem Erfolg wurde es still um Curtis, der sich erst 2006 mit zwei Turniersiegen zurückmelden konnte. Seither wartete er auf einen weiteren Erfolg. Nach 2045 Tagen ist der Knoten bei der Valero Texas Open endlich wieder geplatzt. Der Turniersieg in San Antonio bescherte Curtis nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 1,116 Millionen Dollar, sondern löste auf einen Schlag auch all seine Sorgen um die Zukunftsplanung. "Es waren viele harte Jahre, aber ich habe mich durchgekämpft", bilanzierte Curtis bei pgatour.com.

Curtis bekam kaum einen Startplatz

Der Majortriumph im Jahr 2003 hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass Curtis eine fünfjährige Spielberechtigung für die US Tour und sogar eine zehnjährige Tourkarte für die European Tour erhielt.

In den USA profitiert er inzwischen nicht mehr von dem damaligen Erfolg und aufgrund seiner schwachen Ergebnisse in den letzten Jahren kam er kaum noch in ein Startfeld hinein. Ganze vier Turniere konnte er im Jahr 2012 bisher absolvieren. Kein Wunder also, dass er auch immer wieder in Europa zu Gast war, denn dort profitiert er noch von seinem British Open-Sieg.

All das ist nun Geschichte, denn der Titel bei der Texas Open sichert ihm auch ein neues zweijähriges Spielrecht auf der US Tour. "Man versucht immer, positiv zu bleiben und sich keine Sorgen zu machen. Jetzt hat sich all die Arbeit, die man investiert hat endlich ausgezahlt", so Curtis.

Curtis am Wochenende nicht unter Par 

Am letzten Tag musste er aber noch einmal ordentlich zittern, bis der Triumph mit neun unter Par endlich unter Dach und Fach war. Mit zwei 67er Auftaktrunden hatte Curtis an den ersten beiden Tagen den Grundstein für seinen Erfolg gelegt, am Wochenende konnte er mit 73 und 72 Schlägen zweimal nicht unter Par (72 Schläge) bleiben und gewann trotzdem.

Das war zuletzt Jim Furyk bei der Tour Championship im Jahr 2010 gelungen. Mit einem Birdie am letzten Loch sorgte Curtis für klare Verhältnisse und zementierte seinen Vorsprung von zwei Schlägen auf die zweitplatzierten Matt Every (USA) und John Huh (USA), die jeweils ein Ergebnis von sieben Schlägen unter Par erreichten.

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