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Golf: Bubba Watson führt bei der Deutsche Bank Championship

Während sich die Golf-Fans in den USA am Labor Day auf einen freien und spannenden Tag freuen, wartet auf Bubba Watson beim Finale der Deutsche Bank Championship Schwerstarbeit. Gleich 23 Konkurrenten sind dem Führenden dicht auf den Fersen.

Bei der zweiten Station der FedEx-Cup-Playoffs, der Deutsche Bank Championship, dürfen sich die Fans in Boston auf eine spannende vierte Runde freuen. Wegen des Labor Days in den USA fällt die Entscheidung ausnahmsweise erst am Montag. Als Spitzenreiter nimmt Bubba Watson die letzten 18 Löcher in Angriff.

Doch der Amerikaner weiß, was ihn erwartet. "Jeder hat eine Chance“, erklärte Watson bei espn.com. Mit "jeder“ meinte er vor allem die 23 Spieler, die innerhalb von vier Schlägen hinter ihm platziert sind. Im letzten Jahr zeigte Watsons Landsmann Charley Hoffman, wie man auf dem TPC in Boston einen solchen Rückstand aufholt. Mit einer 62er Schlussrunde katapultierte er sich seinerzeit noch ganz nach vorne.

Dass es auch in diesem Jahr eine solche Runde geben kann, deutete Phil Mickelson am dritten Tag ab. Lefty kam mit 63 Schlägen ins Clubhaus und zählt nun als geteilter 19. ebenfalls zum großen Pulk der Verfolger. Tückischer Wind hatte den Akteuren am dritten Tag das Leben schwer gemacht und auch für den Montag sind spürbare Windböen vorhergesagt.

Watson mag die Par-5-Löcher 

Bubba Watson benötigte auf der dritten Runde 70 Schläge (-1) und verbesserte sich insgesamt auf elf Schläge unter Par. Der Longhitter konnte sich bisher vor allem auf seine Leistung bei den Par-5-Löchern verlassen. Diese bewältigte er auf den bisherigen 54 Spielbahnen mit zehn unter Par. Das allein wird am Ende aber nicht reichen, denn vier Bogeys wie an Tag drei könnten im Finale zu viel sein.

Vor allem wenn man bedenkt, wer ihm da alles im Nacken sitzt. Einen Schlag hinter Watson Jason Day, Adam Scott (beide Australien), Brendan Steele, Jerry Kelly und Chez Reavie (alle USA). Einen weiteren Schlag dahinter folgen Luke Donald (England), Charl Schwartzel (Südafrika), Jim Furyk, Webb Simpson und Gary Woodland (alle USA).

Richtig heiß gelaufen ist zuletzt Robert Karlsson. Der Schwede hatte die ersten sieben Löcher am Freitag mit sechs Schlägen über Par absolviert und lag scheinbar aussichtslos zurück. Das ist längst Schnee von gestern, denn die letzten 45 Spielbahnen absolvierte Karlsson mit 14 Schlägen unter Par und zählt somit am Schlusstag bei drei Schlägen Rückstand ebenfalls zu den Sieganwärtern.

sportal.de / sportal
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