Handball-Champions-League HSV Hamburg gewinnt 26:22 gegen Ciudad


Der HSV Hamburg hat Titelverteidiger BM Ciudad Real in der Handball-Champions-League die erste Saisonniederlage beigebracht. Der Bundesliga-Tabellenführer setzte sich am Sonntag in der heimischen O2-World-Arena mit 26:22 (11:8) durch

Die Hamburger fahren nun mit Optimismus zum Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Sonntag in die 72.000-Einwohner-Stadt in Zentralspanien.

Die Hamburger konnten damit den Bock gegen den übermächtig scheinenden Angstgegner, gegen den sie zuvor fünfmal in sechs Vergleichen verloren hatten, umstoßen. Der vierfache spanische Meister, der in der heimischen Liga mit 52:0 Punkten das Maß aller Dinge ist, kassierte im laufenden "Königsklassen"-Wettbewerb die erste Niederlage überhaupt.

Der komfortable Vorsprung schmolz


Nach schleppendem Auftakt brannten die Hamburger zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Feuerwerk ab. Vom Halbzeitstand 11:8 katapultierten sie sich binnen acht Minuten auf 16:9 und schockten den dreifachen Champions-League-Gewinner. Zum Helden in Trikot der Gastgeber avancierte vor 9321 Zuschauern Torhüter Per Sandström, der in der 13. Minute Nationalschlussmann Johannes Bitter ablöste.

Reihenweise parierte der Schwede die Würfe der Spanier und verlieh seinen Vorderleuten mehr Selbstsicherheit. Je mehr Oberwasser die Hamburger bekamen, desto zahlreicher unterliefen den Hünen im Abwehrblock von BM Ciudad Real Fehler. Zwar schmolz der komfortable Vorsprung der Gastgeber von zwischenzeitlich sieben Toren auf letztlich vier Treffer, doch mit der kämpferischen Einstellung der zweiten Halbzeit kann der HSV auch in Spanien bestehen.

DPA DPA

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